Der Unfall ereignete sich am Samstag kurz vor 17 Uhr. Ein 40-jähriger Tscheche war laut Polizei mit seinem Gespann, einem Skoda mit angehängten und beladenen Autotransportanhänger, von Nürnberg kommend Richtung Waidhaus unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Sulzbach-Rosenberg und Ursensollen wollte der Mann einen Sattelzug überholen, dabei geriet er jedoch aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ins Schlingern. Der Anhänger schaukelte sich so stark auf, dass es dem Fahrer nicht mehr gelang, das Gespann unter Kontrolle zu bringen. Auto und Anhänger krachten in die rechte Leitplanke der Autobahn.
Durch die Wucht des Aufpralls riss der Anhänger von der Kupplung ab und schleuderte rund 50 Meter auf der Fahrbahn entlang, bis er letztlich erneut an der rechten Leitplanke einschlug und anschließend umkippte. Der rechte Fahrstreifen der Autobahn war übersät von Trümmerteilen. Etwa drei Stunden dauerten die Aufräumarbeiten.
Im Auto saßen der 19-jährige Sohn des Fahrers und dessen gleichaltriger Bekannter. "Die drei Insassen kamen bei dem Unfall glücklicherweise nur mit leichten Blessuren davon", berichtet die Polizei. "Den tschechischen Fahrer erwarten nun mehrere Anzeigen bezüglich seines Fehlverhaltens im Straßenverkehr und den Unfallfolgen, insbesondere, weil er nicht im Besitz der Fahrerlaubnis für das Fahrzeuggespann war."














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