Die Unfallserie im Landkreis Amberg-Sulzbach, die am Freitag begonnen hat, setzte sich nahtlos am Samstag fort. Am frühen Morgen verunglückte auf der Autobahn A6 zwischen den Anschlussstellen Sulzbach-Rosenberg und Ursensollen ein in Tschechien zugelassener Kleinlaster. Um 6.30 Uhr wurden laut Einsatzleiter Thorsten Jobst, Kommandant der Feuerwehr Illschwang, die Rettungskräfte alarmiert. Die Integrierte Leitstelle schickte die Feuerwehren Illschwang, Schwend, Ursensollen, Hohenkemnath und Sulzbach-Rosenberg sowie die Helfer vor Ort aus Illschwang und den Rettungsdienst an die Unglücksstelle. Vor Ort bestätigte sich für die Rettungskräfte das Szenario, das ihnen gemeldet worden war: Der Kleinlaster war wenige Kilometer nach der Rastanlage Oberpfälzer Alb nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der 30-jährige Fahrer war in seinem Führerhaus eingeklemmt. Bevor sie den Mann retten konnten, mussten die Einsatzkräfte den Transporter sichern, damit dieser nicht einen steilen und mehrere Meter tiefen Abhang hinunter stürzen konnte. Dies geschah mittels zwei Seilwinden, die die Feuerwehren Ursensollen und Sulzbach-Rosenberg auf ihren Rüstwagen mitführten. Die A6 war während der aufwändigen technischen Rettungsmaßnahmen in östlicher Fahrtrichtung komplett gesperrt, zumal auch ein Rettungshubschrauber aus Nürnberg an der Unfallstelle landete. Gegen 8 Uhr war der 30-Jährige, der allein im Fahrzeug saß, aus dem total zertrümmerten Führerhaus befreit. Um ihn kümmerte sich der Rettungsdienst, der nach Angaben des BRK-Einsatzsleiters Heinz Renz mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und den Helfern vor Ort aus Illschwang auf die Autobahn ausgerückt war. Die Crew des Rettungshubschraubers flog den schwer verletzten 30-Jährigen ins Klinikum Nürnberg-Süd. Gegen 10.40 Uhr hob die Polizei die Sperrung auf und gab die A6 für den Verkehr wieder frei.
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