Illschwang
25.08.2018 - 11:37 Uhr

Transporter prallt gegen Baum

Ein Kleinlaster kommt am Samstagmorgen auf der A6 von der Fahrbahn ab und prallt gegen einen Baum. Bevor die Feuerwehr den eingeklemmten Fahrer aus dem Führerhaus retten kann, muss sie den Transporter vor einem möglichen Absturz sichern.

Der Rettungshubschrauber Christoph Nürnberg landet auf der Autobahn. Bild: gf
Der Rettungshubschrauber Christoph Nürnberg landet auf der Autobahn.

Die Unfallserie im Landkreis Amberg-Sulzbach, die am Freitag begonnen hat, setzte sich nahtlos am Samstag fort. Am frühen Morgen verunglückte auf der Autobahn A6 zwischen den Anschlussstellen Sulzbach-Rosenberg und Ursensollen ein in Tschechien zugelassener Kleinlaster. Um 6.30 Uhr wurden laut Einsatzleiter Thorsten Jobst, Kommandant der Feuerwehr Illschwang, die Rettungskräfte alarmiert. Die Integrierte Leitstelle schickte die Feuerwehren Illschwang, Schwend, Ursensollen, Hohenkemnath und Sulzbach-Rosenberg sowie die Helfer vor Ort aus Illschwang und den Rettungsdienst an die Unglücksstelle. Vor Ort bestätigte sich für die Rettungskräfte das Szenario, das ihnen gemeldet worden war: Der Kleinlaster war wenige Kilometer nach der Rastanlage Oberpfälzer Alb nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der 30-jährige Fahrer war in seinem Führerhaus eingeklemmt. Bevor sie den Mann retten konnten, mussten die Einsatzkräfte den Transporter sichern, damit dieser nicht einen steilen und mehrere Meter tiefen Abhang hinunter stürzen konnte. Dies geschah mittels zwei Seilwinden, die die Feuerwehren Ursensollen und Sulzbach-Rosenberg auf ihren Rüstwagen mitführten. Die A6 war während der aufwändigen technischen Rettungsmaßnahmen in östlicher Fahrtrichtung komplett gesperrt, zumal auch ein Rettungshubschrauber aus Nürnberg an der Unfallstelle landete. Gegen 8 Uhr war der 30-Jährige, der allein im Fahrzeug saß, aus dem total zertrümmerten Führerhaus befreit. Um ihn kümmerte sich der Rettungsdienst, der nach Angaben des BRK-Einsatzsleiters Heinz Renz mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und den Helfern vor Ort aus Illschwang auf die Autobahn ausgerückt war. Die Crew des Rettungshubschraubers flog den schwer verletzten 30-Jährigen ins Klinikum Nürnberg-Süd. Gegen 10.40 Uhr hob die Polizei die Sperrung auf und gab die A6 für den Verkehr wieder frei.

Die Feuerwehr ist mit rund 50 Einsatzkräften an der Unfallstelle. Bild: gf
Die Feuerwehr ist mit rund 50 Einsatzkräften an der Unfallstelle.
Mit den Seilwinden zweier Rüstwagen sichert die Feuerwehr den Transporter. Bild: gf
Mit den Seilwinden zweier Rüstwagen sichert die Feuerwehr den Transporter.
Der auf der A6 verunglückte Transporter. Bild: gf
Der auf der A6 verunglückte Transporter.
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.