Das war auch schon Thema eines Leserbriefes von besorgten Eltern in der SRZ ("Gerüchte um den Kindergarten", 12. Juni), die Aufklärung und Abhilfe forderten.
Inzwischen fanden zwei Elternabende statt, und die Diözese Eichstätt schaltete sich ein: Das Bischöfliche Ordinariat hat vorerst bis zum 30. September die stiftungsrechtliche Aufsicht übernommen. Eigentlich wird St. Vitus mit seinen zwei Kindergarten- und einer Krippengruppe von der Katholischen Kirchenstiftung Illschwang verwaltet, die auch als Träger fungiert und der das Gebäude am Propsteiweg 2 gehört. Die Kündigungen der Kindergarten-Mitarbeiterinnen führten nun zu Personalgesprächen mit der Aufsicht. Zeitgleich hat das Ordinariat per Zeitungsanzeige zwei Erzieher- und eine Kinderpfleger-Stelle in Voll- bzw. Teilzeit zum 1. September ausgeschrieben.
Ordinationsrat Rainer Kastl vom Bischöflichen Ordinariat in Eichstätt äußert sich zu internen Personalfragen grundsätzlich nicht öffentlich, wie er mitteilte. Er bestätigte aber, dass er in Illschwang an einem Elternabend teilgenommen habe. Dort sei es um Fragen der Organisation und den Ausblick in das neue Kindergartenjahr gegangen.
Die Suche nach geeigneten Fachkräften sei generell in dieser Region nicht einfach. Man könne aber davon ausgehen, dass das Ordinariat alles in seiner Macht Stehende tun werde, um den Betrieb in Illschwang in bewährter Weise zu garantieren.
Illschwang
23.07.2018 - 17:37 Uhr
Unruhe im Kindergarten
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