18.09.2020 - 15:10 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

33 Jahre Vorturnerin in Immenreuth

Vor 33 Jahren wurde die Gymnastikgruppe des Bayerischen Roten Kreuzes ins Leben gerufen. Seitdem leitete Wilma Bittner aus Kemnath die wöchentlichen Übungsstunden mittwochs in der Mehrzweckhalle. Ausgenommen waren die Schulferien.

Im Namen der BRK-Gymnastikdamen dankte Else Hößl (stehend rechts) der unermüdlichen und zuverlässigen Übungsleiterin Wilma Bittner (stehend links).
von Bernhard KreuzerProfil

Rund 1485 Mal fuhr Wilma Bittner mit Auto oder Fahrrad nach Immenreuth und legte dabei schätzungsweise fast 18 000 Kilometer zurück. Mit ihrem Einsatz schenkte die Leiterin der Gymnastikgruppe ein Stück Lebensqualität. "Der Mittwoch war wie eine innerliche Uhr", sagte Else Hößl. Alle warteten auf den Tag und freuten sich. Der Mittwoch war mehr als nur Fitnesstraining, es war ein Tag der Begegnung, der Gemeinsamkeit und des Gedankenaustausches. Diesen Tag wird die Gymnastikgruppe in Zukunft vermissen.

"Irgendwann muss man aufhören", bedauerte Wilma Bittner am Donnerstag bei einem gemeinsamen Abschiedsessen in der Gaststätte "Fantasie" in Kemnath. Ihre Entscheidung fiel ihr sichtlich schwer. Etwas erleichtert wurde sie durch die Corona-Pandemie, denn seit März kann die Gruppe aufgrund der Auflagen nicht mehr trainieren. 23 Damen der Gymnastikgruppe sagten ihrer beliebten Übungsleiterin bei einem gemeinsamen Essen ein herzliches Dankeschön.

Damen gefordert

"Wir haben schöne Zeiten gehabt und viel erlebt", betonte Wilma Bittner. Else Hößl hob im Namen der 23 anwesenden Gymnastikdamen das große ehrenamtliche Engagement von Bittner heraus. "Die Turnerinnen sagen herzlichen Dank für die vielen schönen Stunden, die Ausflüge und zahlreichen Erlebnisse", betonte Else Hößl. Sie war zusammen mit Kunigunde Popp und Marianne Titze seit der Geburtsstunde der BRK-Gymnastikgruppe im Jahr 1987 dabei. Die Sprecherin der Immenreuther Gymnastikdamen erinnerte daran, dass Wilma Bittner bei Wind und Wetter nach Immenreuth gekommen war. "Sie hat uns gefordert, sonst wären wir nicht so fit", stellte Hößl rückblickend fest.

Monatlicher Stammtisch

Für die tollen Stunden dankten die Turnerinnen mit einem blühenden Orchideenstock und einem Kuvert zwischen den Blüten. Auf eine positive Resonanz fiel die Anregung für einen monatlichen Stammtisch, damit man sich nicht ganz aus den Augen verliert. Erinnerungen an die gemeinsamen Unternehmungen wie Faschingsauftritte oder die Bockelbahnfahrt zum Fichtelsee sollen lebendig bleiben.

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