16.02.2020 - 12:09 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Beitritt zur VG Kemnath: Vorhaben muss sauber geprüft werden

Bei den vergangenen Bürgerversammlungen in Immenreuth gab es viele Anregungen und Wünsche. In der vergangenen Sitzung des Gemeinderats wurde über die noch offenen Punkte informiert.

von Bernhard KreuzerProfil

Ein Schwerpunkt der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Donnerstag beruhte auf der Behandlung der Anregungen, Wünsche und Anträge aus den drei Bürgerversammlungen. Viele davon seien bereits erledigt. Amtierender Bürgermeister Josef Hecht war es deshalb möglich, die Punkte Straßensanierungen, Rathausneubau und Feuerwehrgerätehäuser abzuhaken.

Zu den übrigen Punkten informierte er wie folgt: Die Beschwerde über die schlechte Qualität der gelben Säckewurde an das Landratsamt weitergegeben. Zudem zeichne sich ein Austritt der oberfränkischen Gemeinde Kirchenpingarten aus der Naturerlebnisbad GmbH ab. Weiterhin gab der Rathauschef bekannt, dass eine Firma beauftragt wurde den Kanal in Plößberg abzufahren, um diesen auf Schäden zu prüfen.

Prüfung mit Landratsamt

Die Ausbildung im Rathaus sei ein stetes Thema bei den Bürgermeisterversammlungen. Es sei "ein hehres Ziel und sollte verfolgt werden", betonte Josef Hecht. Zum Thema Beitritt zu der Verwaltungsgemeinschaft Kemnath erklärte Hecht, dass dieses Vorhaben sauber geprüft werden müsse, auch im Hinblick auf die hohen anfallenden Kosten für den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband. Daher wurde in Erwägung gezogen im Tagesordnungspunkt "Sonstiges" die Prüfung zusammen mit dem Landratsamt durchzuführen.

In Bezug auf das Baugebiet Steinäcker müssen noch Gespräche geführt werden. Für die Sitzung im März stellte Hecht Bekanntgaben in Aussicht. Eine positive Nachricht gab es auch in Bezug auf den Skilift. Der Betrieb ist gesichert und ein zweiter Pistenraupenfahrer steht zur Verfügung.

Beim Wasserschutzgebiet müssen Zuschüsse für die durch die Wassergewinnung verursachte Trockenheit von höherer Stelle angeschoben werden. Einen Anschluss an die Erdgasleitung betrifft nur wenige Häuser in der Gemeinde. Hecht erklärte, dass die Anschlusskosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen würden.

Bei der nächsten Sitzung des Gemeinderats soll die Anregung besprochen werden, ob Inhaber einer Ehrenamtskarte Vergünstigungen für das Naturerlebnisbad erhalten sollten. Jedoch wurde klar gestellt, dass diese Entscheidung vor allem Sache der Geschäftsführung sei.

Sandgrube als Ausgleichsfläche

Weiterhin wurde besprochen, dass aktuell keine Absicht besteht, für die Spenderin des Grundstücks eine Ehrentafel am Friedhof anzubringen. Derzeit wird für Erdaushub als Zwischenlager eine aufgelassene Sandgrube verwendet. Dabei handelt es sich um eine Ausgleichsfläche, die für den Naturschutz in der Lenauer Straße von einer Baufirma genutzt wird. Mit ihr und der Unteren Naturschutzbehörde laufen Gespräche. Mit der Forderung zur Übernahme der Kosten für den Lkw-Führerschein von Feuerwehrdienstleistenden wird Verbindung mit dem Kreisbrandrat aufgenommen. Josef Hecht verwies dabei auf eine Ankündigung des Kreisfeuerwehrverbandes vom 26. Februar 2015, die noch nicht umgesetzt wurde.

Für den Erwerb der benötigten Fläche für das Buswartehäuschen Schadersberg liegt die Kaufurkunde beim Notar. Der Eigentümer nannte noch keinen Termin für die Vertragsunterzeichnung. Zur Verkehrsberuhigung der Zufahrtsstraße in das Flötztal in Ahornbergwerden die Bodenschwellen eingebaut.

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