14.08.2018 - 13:05 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Bekanntentreffen in Rom

38 Altardiener aus den Pfarreien Kemnath, Erbendorf, Immenreuth und Kulmain beteiligen sich an der Ministrantenwallfahrt nach Rom. Eine unvergessliche Woche liegt hinter den Jugendlichen.

Eine unvergessliche Woche verbringen die Lausbuben und -mädchen Gottes in der ewigen Stadt Rom. Beim Besuch der Spanischen Treppe ist auch Gelegenheit für ein Gruppenfoto mit Kemnaths Stadtpfarrer Konrad Amschl (vorne, Vierter von links).
von Roman MelznerProfil

(mez) Aus der Pfarreiengemeinschaft Immenreuth und Kulmain waren fünf Ministranten mitgefahren, die Martin und Barbara Doleschal betreuten. 20 weitere Minis waren in Kemnath mit Pfarrer Konrad Amschl und den Betreuerinnen Ester Späth-Schöcklmann und Maja Urikova-Hecht zugestiegen. Mit den 13 Erbendorfer Teilnehmern sowie den Pfarreiverantwortlichen Roswitha Heining und Martin Schraml war der Reisebus voll besetzt. Ausgestattet mit dem obligatorischen Pilgerhut und -tuch ging es in die Ewige Stadt.

Nach der Ankunft bezog die Gruppe das Hotel. Und obwohl immer wieder mehrere Busse kurz hintereinander ankamen, waren alle pünktlich beim Abendessen. Dort trafen sie auch auf den gebürtigen Kulmainer Kaplan Thomas Kopp, der dort ebenso mit den Amberger Ministranten untergebracht war. Am folgenden Morgen war die Lateranbasilika im Zentrum Roms, eine von sieben Pilgerkirchen in Rom, das Ziel. Hier ging es erst einmal durch die Sicherheitskontrollen, bevor die Jugendlichen am Eröffnungsgottesdienst mit dem Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer teilnahmen. "Diesen trafen wir auch später durch Zufall wieder, wobei das ein oder andere Erinnerungsfoto geschossen werden konnte", berichtet sich Doleschal.

Nach der Messe ging es hinauf zu Santa Maria Maggiore, eine von fünf Papstbasiliken. Nach einer Mittagspause unter schattenspendenden Bäumen brachte die U-Bahn die Oberpfälzer Richtung Vatikan. Aufgrund einer endlosen Schlange vor dem Petersdom mit einer Wartezeit von bis zu drei Stunden bei sengender Hitze entschlossen sich die Verantwortlichen schweren Herzens, diesen nicht zu besuchen, sondern nur den Petersplatz zu erschließen.

Der nächste Tag begann mit dem Besuch an der Spanischen Treppe. Mit den Gruppenfotos sei man schon fertig gewesen, "als mich jemand plötzlich am Arm packte. Es war Pater Jacob Kudilumgal, der frühere Kaplan von Immenreuth und Kulmain", freute sich Doleschal über das Wiedersehen. Auch Kudilumgal war mit einer Ministrantengruppe in Rom. Nach dem "beste Eis in Rom" in der Nähe des Trevibrunnens führte der Weg über die Piazza Navona und das Pantheon in Richtung Engelsbrücke. Auf dem Petersplatz ergatterte die Pilgergruppe einen "super Platz" und sah Papst Franziskus aus einigen Meter Entfernung. Am Abend tauchte sie ins Nachtleben in Trastevere, dem ältesten Stadtteil Roms, ein.

Bei einem erneuten Besuch der Basilika Santa Maria Maggiore, traf die Gruppe auf Frater Korbinian aus Speinshart, der ebenso mit einigen Jugendlichen in Rom weilte. Es folgen die wichtigsten antiken Sehenswürdigkeiten, so das Kolosseum, das Forum und das Kapitol sowie die Statue mit der Wölfin, Romulus und Remus. Beim anschließenden Blind Date gab es eine Kennenlernen zweier Ministrantengruppen aus Münster.

Am vorletzten Tag des Aufenthalts beteiligten sich die Mädchen und Jungs aus dem Kemnather Land und Erbendorf sowie fünfeinhalbtausend weitere Ministranten aus der Diözese Regensburg an der Messe von Weihbischof Josef Graf in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern. Am Nachmittag teilte sich dann die Gruppe. Knapp ein Drittel fuhr zum Petersdom, wo Pfarrer Amschl die Führung durch das riesige Gotteshaus übernahm. Der Rest fuhr zum Baden ans Meer südlich von Ostia.

Unverhofft kommt oft. Auf dem Petersplatz läuft der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer den Kemnather Ministrantinnen Anna und Sarah Gallei (rechts) sowie Theresia Haßmann (links) in die Arme.

Mit Stadtpfarrer Konrad Amsch genießen die Ministranten von der Kuppel des Petersdoms aus den Blick auf Rom.

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