12.01.2020 - 12:24 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Entscheidung über Rückkehr zur VG vertagt

Der neue Gemeinderat soll das heikle Thema behandeln

von Bernhard KreuzerProfil

Völlig offen ist die Rückkehr der Gemeinde zur Verwaltungsgemeinschaft Kemnath. "Das ist ein heikles Thema, das genauestens geprüft werden muss", sagte dazu Zweiter Bürgermeister Josef Hecht im Gemeinderat. Die Problematik erfordere einen tieferen Einstieg und eine genaue Prüfung. "Solche weitreichenden Entscheidungen sollten durch den neuen Gemeinderat getroffen werden", meinte der Sitzungsleiter. Die Fraktionen teilten diese Meinung.

Jürgen Kreuzer (SPD) stellte die Frage nach der Möglichkeit, sich bei der VG "einzukaufen". Ein Gutachten regte er an, in dem die Vor- und Nachteile, die Kosten und Anforderungen geprüft werden. Dabei spiele es keine Rolle, wenn dafür ein Jahr benötigt wird.

Als Hindernis sah zweiter Bürgermeister Josef Hecht die fehlende Mitgliedschaft der Gemeinde beim kommunalen Prüfungsverband. Ob er trotz der fehlenden Mitgliedschaft ein derartiges Gutachten erstellen werde und wie die Bedingungen dafür seien, soll bis zur Februarsitzung geklärt werden. Dazu hatte der erkrankte Ludwig Melzner (SPD-Fraktion und IWG) schriftlich nach den Leistungen des Prüfungsverbandes angefragt.

Ungeachtet des Beitritts zur Verwaltungsgemeinschaft regte der Sprecher der Freien Wähler, Eberhard Besold, an, die Standesamtsaufgaben im EDV-Bereich nach Kemnath zu verlagern, die Trauungen selber aber im schönen Trauungszimmer in der Familienferienstätte zu belassen.

Seinen Vorschlag begründete Besold neben der Personalsituation im Rathaus mit der immer komplexer werdenden Rechtsmaterie, die Fachkräfte erfordere.

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