Immenreuth
13.12.2019 - 13:01 Uhr

"Gemeinde am Laufen gehalten"

In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres in Immenreuth sind sich die Fraktionen einig: Zweiter Bürgermeister und Kämmerer haben die Gemeinde am Laufen gehalten.

Zarte, hauchdünne Schokoladenherzen schenkte Josef Hecht zum Schluss der letzten öffentlichen Sitzung allen Zuhörern. Bild: bkr
Zarte, hauchdünne Schokoladenherzen schenkte Josef Hecht zum Schluss der letzten öffentlichen Sitzung allen Zuhörern.

Geschlossenheit und Harmonie bekundeten bei der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung des Jahres am Donnerstag die drei Fraktionen. Unisono wurde bestätigt, dass es gelungen sei, in den zurückliegenden Jahren und besonders in dem sich neigenden Jahr große Herausforderungen zu meistern. Großer Dank galt dabei Zweitem Bürgermeister Josef Hecht und Kämmerer Thomas Kaufmann.

Amtierender Bürgermeister Hecht dankte am Ende der öffentlichen Sitzung allen Gemeinderäten für die übereinstimmende und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Bürger. Er verband dies mit dem Wunsch, diese Linie bis zur Kommunalwahl beizubehalten. Die Verwaltung und den Bauhof lobte er für die aufgebrachte enorme Leistung zum Ausgleich der aufgetretenen krankheitsbedingten Lücken.

Beim Neujahrsempfang wird er seinen Dank an alle zum Ausdruck bringen, die mit ihrem Einsatz einen wichtigen Beitrag zum Wohle der Bürger geleistet haben. Dazu lud er am Freitag, 10. Januar, um 19 Uhr in das Foyer der Schule ein.

Für die stets gute Zusammenarbeit im Gemeinderat dankten für die CSU-Fraktion Bernhard Söllner, für die Freien Wähler Eberhard Besold und für die SPD Erich Hader. Bernhard Söllner hob die hervorragende Arbeit von Josef Hecht hervor. Die Gemeinde habe er durch ein schweres Jahr mit positiven Ergebnissen geführt, stellte er heraus. Eingebunden in die Anerkennung waren die Leistung von Kämmerer Thomas Kaufmann und das Team von Verwaltung, Schule und Bauhof.

Auch Eberhard Besold würdigte die Leistungen Hechts. Themen wie das Baugebiet Steinäcker, der Neubau des Feuerwehrgerätehauses, der Rathausneubau und der Beitritt zu einer Verwaltungsgemeinschaft werden nach wie vor das Gremium 2020 weiter intensiv beschäftigen. Besold bedauerte den Versuch, negative Stimmung in der Bevölkerung zu erzeugen, obwohl zu beiden letzten Themen noch kein einziger Beschluss gefasst worden ist.

"Er war der, der die Gemeinde am Laufen gehalten und mit einer Nichtselbstverständlichkeit Überstunden geleistet hat", ergänzte Erich Hader an Kämmerer Thomas Kaufmann gerichtet. Das Resümee von Erich Hader war: Ihm sei es gelungen, gut die Probleme zu bewältigen. Ganz zum Schluss überraschte der Zweite Bürgermeister die Zuhörer: Jeder bekam ein Schächtelchen hauchzarter Schokoladenherzen.

Kein Nachtragshaushalt nötig:

Kein Nachtragshaushalt nötig

Zwei gute Nachrichten gab es in der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung in diesem Jahr: Die eine war, dass die Gemeinde auf einen Nachtragshaushalt verzichten kann. Die andere: Der Gerätehausneubau für die Feuerwehr wurde auf den Weg gebracht.

Ein notwendiger Nachtragshaushalt wurde in der Gemeinderatssitzung September angekündigt. Auslöser war das Problem Rathaus mit dem damit bevorstehenden Umzug der Verwaltung in die angemieteten Container auf dem Parkplatz der Mehrzweckhalle. Zweiter Bürgermeister Josef Hecht konnte nun mitteilen, eine erhöhte Schlüsselzuweisung von 780 100 Euro für das Jahr 2020 mache diesen Schritt entbehrlich.

Am Mittwoch wurde bei der Regierung der Weg für den Neubau eines neuen Feuerwehrgerätehauses geebnet. Nach den Worten des amtierenden Gemeindeoberhauptes nahmen daran Kreisbrandrat Andreas Wührl, Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther, Kreisbrandmeister Florian Braunreuther, Kommandant Uwe Engelbrecht und Vorsitzender der Feuerwehr Armin Scheidler teil.

"Wir sind zu einem sehr guten Ergebnis gekommen. Die Regierung ist mit der Planung einverstanden", sagte Josef Hecht. Ein paar kleine Änderungen seien noch vorzunehmen und die Feuerwehr habe noch einige kleinere Sachen abzuklären, ergänzte Hecht. Darin enthalten ist zum Beispiel auch ein Anbau für die Schlauchtrocknung. Sobald alles abgeklärt sei, erfolge die Ausschreibung an ein Ingenieurbüro.

Zur Grundstücksfrage führte Hecht aus, die Grundstücksbesitzerin habe zugesagt, die Gemeinde bekomme die Fläche, die sie braucht. Im Detail müsse jetzt der Platzbedarf auch hinsichtlich Park- und Übungsflächen festgelegt werden.

Der Gemeinderat setzte am Dienstag das Erfrischungsgeld für die Kommunalwahl im März fest. Es beträgt für das Wahllokal am Sonntag und die weitere Auszählung am darauffolgenden Montag 45 Euro sowie für das Briefwahllokal an beiden Tagen 35 Euro. Bei einer möglichen Stichwahl werden die beiden Sätze jeweils um 10 Euro abgesenkt. (bkr)

 
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