Der Direktor der Begegnungsstätte, Manfred Strigl, beschäftigte sich anhand des Themas der "Zehn Gebote" mit dem Leid der Menschen. Indem sie die Gebote einhalten, sollten sie frei von Leid und Klagen werden, so wie Gott es damals den Israeliten in der ägyptischen Gefangenschaft versprochen hatte. "Was bedeutet aber Freiheit?", fragte der Redner. Jesus sage: "Wir brauchen die Freiheit, um in unserem Innern frei von Sorgen und Angst zu werden." Dabei meine er nicht jede Art von Freiheit, denn Freiheit könne in Egoismus ausarten. Jesu Freiheit diente aber dem Guten.
"Wir brauchen dazu Gott, der die Quelle der Kraft in unserem Leben sein will." Denn er schenke uns alles, was wir zu einem guten Leben brauchen, betonte Strigl. Er schenke die Zeit, um zur Ruhe und Besinnung zu kommen, er schenke Begleiter als Ratgeber, er schenke auch sich selbst, weil jeder Gott ansprechen dürfe. Auch gebe er Vertrauen im Leben. "Wenn wir dies erkennen, sollen wir auch unseren Mitmenschen dieses Gute weitergeben, damit es auch ihnen besser geht und sie Kraft finden. Damit werden wir zum Geschenk für den Nächsten", führte der Redner aus.
Jeder könne dabei das Seine tun, die kranken und alten Mitmenschen pflegen oder die Eltern ihre Kinder zum Guten erziehen. Strigl riet auch in dunklen Stunden zu glauben, sich öfters über Schönes freuen und dies auch dem Nächsten zeigen. "Oftmals versuchen wir, unsere täglichen Aufgaben und Arbeiten gut zu erfüllen." Bei Fehlern anderer könnten wir geduldig bleiben, meinte der Geistliche. Mit all dem Können werde Gutes bewirkt und so erfahren, "dass wir gebraucht und in der Gesellschaft anerkannt werden".



















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