Das Elbsandsteingebirge in der Sächsischen und Böhmischen Schweiz war das Ziel der Bergkameraden des Sportvereins. Kaum im kleinen Kneippkurort Bad Schandau angekommen, machten sie sich auf den Weg zu den Schrammsteinen entlang des Malerwegs. Die Strecke durch stark zerklüftetes Felsengebirge verlief immer wieder durch enge Kletterpassagen, die die Bergkameraden dank Eisenleitern am Fels aber nicht immer mühelos bewältigen konnten. Bei der rund dreistündigen Tour überwanden sie knapp 300 Höhenmeter.
Nach dem Bezug des Quartiers auf Burg Hohnstein unternahm die Truppe um Kurt Schmidt am Abend einen Ausflug zur weltberühmten Bastei mit ihrer 76,5 Meter langen Brücke. Die berühmteste Felsformation der Sächsischen Schweiz war nur wenig frequentiert, und so konnten die Oberpfälzer in Ruhe den grandiosen Ausblick zum Lilien- oder Königstein genießen.
Am nächsten Tag ging es ins tschechische Hrensko. Dort liegt mit dem Flüsschen Kamnitz der Eingang in die Böhmische Schweiz. Durch die Edmundsklamm und die wilde Klamm nutzte man eine Kahnfahrt, die durch die teils rund 150 Meter hohen, direkt am Wasser liegenden Felswände führte. Bei Mezna bogen die Wanderer ab und marschierten hoch zum berühmten Prebischtor, der größten, natürlichen Sandstein-Felsbrücke Europas. Mit einer Spannweite von 26,5 Metern und einer Höhe von 16 Metern gehört es zu den herausragendsten Naturdenkmälern.
Nach überwundenen knapp 500 Höhenmetern konnten die Kameraden am Abend auf der Burg Hohnstein, einer jetzigen Jugendherberge mit einer bewegten Geschichte gegen Mitternacht zu ihrer großen Überraschung noch an einem Feuerwerk teilhaben. Es wurde anlässlich einer Hochzeit auf der Burg abgebrannt.













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