21.09.2021 - 14:02 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Immenreuther Firmlinge ergründen Schätze des Heiligen Geistes

Die sieben Schätze des Heiligen Geistes erforschten die Firmlinge der Herz-Jesu-Pfarrgemeinde bei einer mit dem Sportverein zusammen veranstalteten Radtour.

Auch Kaplan Justin Kishimbe begleitete die jungen Sportler bei ihrem Rad-Ausflug mit dem Sportverein bei sonnigem Wetter durch die Gemeinden Immenreuth und Kulmain. Nicht nur beim Tauziehen unterstützte der Geistliche die Firmlinge nach besten Kräften.
von Roman MelznerProfil

Die sieben Schätze des Heiligen Geistes erforschten die Firmlinge der Herz-Jesu-Pfarrgemeinde bei einer mit dem Sportverein veranstalteten Radtour. Die Spartenleiterin der Radsportgruppe, Monika Kainz, Monika Stahl und Gerlinde Haberkorn hatten den Ausflug vorbereitet. Ausgangs- und Endpunkt für die Firmlinge und Kaplan Justin Kishimbe war die Herz-Jesu-Kirche in Immenreuth.

Die Erwachsenen versammelten die Jugendlichen in der Kirche vor einem Baum an dem sieben geschlossene Blüten hingen. Diese benötigen die Gaben der Natur wie das Wasser oder die Sonne um zu reifen. Damit auch Menschen im Alltag aufblühen können, benötigen sie die sieben Gaben des Heiligen Geistes. Am Immenreuther Tiefbrunnen entdeckten die Jugendlichen mit "Stärke" den ersten Schatz. Bei einem Tauziehen konnten sie - unterstützt von Kaplan Justin - ihre Muskelkraft unter Beweis stellen. Viel wichtiger als die Muskelkraft ist aber die innerliche Stärke, erfuhren die Firmlinge bei einer kleinen Diskussionsrunde.

Beim Tretterkreuz beschäftigen sie sich mit der Gabe der "Weisheit" und des "Rates". Nach einer kurzen Geschichte von Roman Melzner bildeten sie einen Kreis um das Wegkreuz. An jeder Station sangen die Kinder zudem einfache Kirchenlieder, wobei sie Gerlinde Haberkorn auf der Gitarre begleitete.

An der Lenauer Antoniuskapelle erarbeiteten sich die Firmlinge die Gaben der "Gottesfurcht" und der "Frömmigkeit". Frömmigkeit bedeute, regelmäßig "online mit Gott" zu bleiben, verdeutlichte Monika Kainz auch anhand des heiligen Antonius und des heiligen Franziskus. Zum Abschluss zündeten die Firmlinge auch hier zwei Kerzen an und hielten kurz mit dem Kaplan zu einem Gebet inne.

Bei der Döbereiner Kapelle stieß die Gruppe auf die Gabe der "Erkenntnis", auf die Monika Stahlnäher einging. Beim Wegkreuz am sogenannten Kahlschlag wartete mit der Gabe der "Einsicht" der letzte Schatz auf die junge Fahrradgruppe. In einem Kreis warfen sich anschließend die Firmlinge immer einen kleinen Ball zu und teilten den anderen mit, was sie besonders gut können.

Zurück in der Pfarrkirche gedachten die Firmlinge nochmals den sieben Schätzen, die sie sich gemeinsam erarbeitet hatten. Zusammen legten sie die Buchstaben des Wortes "Firmung" um den Baum, an dem diese Früchte gedeihen.

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