23.09.2020 - 13:34 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Ordner voll mit Aktivitäten

Jugendbeauftragte Stefanie Stelz ist zufrieden: Das Immenreuther Ferienprogramm ist bei den Kindern der Gemeinde gut angekommen. 2021 soll es eine Neuauflage geben.

Jugendbeauftragte Stefanie Stelzl (rechts) investierte viel Freizeit und Energie in das Ferienprogramm. Der dicke Ordner, den sie an Brigitte Strößner (links) zum Verbleib überreichte, dokumentiert dies.
von Bernhard KreuzerProfil

Einen dicken Aktenordner mit den Unterlagen des Ferienprogramms schloss am Dienstag Jugendbeauftragte Stefanie Stelzl. Sie übergab ihn an Brigitte Strößner von der Gemeindeverwaltung. Nach neun Jahren Pause wurde erstmals wieder ein abwechslungsreiches Programm mit viel Abwechslung für die schulfreie Zeit zusammengestellt. 119 Kinder nutzten das Angebot. Stefanie Stelzl und Brigitte Strößner, die eng zusammengearbeitet haben, zogen einen positiven Schlussstrich.

„Ein großes Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, das Ferienprogramm zu einem Erfolg werden zu lassen“, hob Stefanie Stelzl hervor, die im September 2018 das Ehrenamt der Jugendbeauftragten übernommen hat. In ihren Händen lag der Schwerpunkt der Arbeiten. Corona stoppte im März ihre Planungen abrupt. Erst Mitte Juli konnte sie unter großem Zeitdruck und unter Beachtung der Corona-Auflagen ihre Arbeit fortsetzen. Ausgelotet werden musste, was überhaupt möglich war, blickte die Jugendbeauftragte zurück. Die KAB, die Feuerdrachen, die Junge Union, das Sägewerk Schäffler, die Schützengesellschaft mit ihren Abteilungen Bogensport und Luftgewehr, der Sportverein mit den Abteilungen Zumba und Radsport, die Flötztaler Naturentdecker sowie Monika Heindl mit der Haustechnik Hecht haben sich eingebracht.

Das Ferienprogramm in Immenreuth

Immenreuth

Anmeldebögen, Datenschutzerklärungen und Fotoerlaubnisse mussten eingeholt werden. In vielen Anmeldungen wurden Angaben vergessen. „Die fehlenden Daten noch einzuholen, war eine große Herausforderung. Das Ferienprogramm wurde zum Vollzeitjob“, blickte Stefanie Stelzl zurück.

Vier verschiedene Wege ermöglichten eine Anmeldung. Einer davon war die Homepage der Gemeinde. Brigitte Strößner von der Hauptverwaltung des Rathauses gab dazu den Anstoß. Sie wertete die hier eingehenden Daten aus und leitete sie an die Jugendbeauftragte weiter. Leider kam es hier immer wieder zu Störungen. Im September waren keine Anmeldungen auf diesem Weg mehr möglich, bedauerte Strößner.

Ungeachtet dessen: Der Neustart des Ferienprogramms war eine gelungene Sache. Die gesammelten Erfahrungen werden 2021 den Organisationsablauf verbessern, versicherten Stefanie Stelzl und Brigitte Strößner. Dazu gehört eine Reduzierung der Anmeldewege ebenso wie eine genauere Beschreibung und Erklärung der Angebote, damit Kinder eher sagen können, das interessiert oder nicht. Das Ferienprogramm für das kommende Jahr wird auch ein Thema bei der Aufstellung des Veranstaltungskalenders der Vereine für das Jahr 2021 am Mittwoch, 21. Oktober, sein.

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