12.10.2020 - 16:14 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Pendler stehen in Immenreuth im "Wald"

Eine bleibende, grüne und vitaminreiche Erinnerung pflanzten die Feuerdrachen der drei kommunalen Feuerwehren am Samstag. Den Pendlerparkplatz gegenüber der Bahnhaltestelle in Immenreuth bereicherten die sechs Gruppen mit Obstbäumen.

von Bernhard KreuzerProfil

Jede Feuerdrachen-Gruppe setzte einen jungen Apfel-, Birn- oder Kirschbaum auf die freie Fläche. Einen siebten Baum spendeten dazu die Drachenbändiger, die Betreuer der Kinderfeuerwehr. Fachliche Beratung und Unterstützung erhielt der Nachwuchs vom Obst- und Gartenbauverein (OGV) sowie von Kreisfachberater Harald Schlöger, der geeignete Bäume ausgewählt hat.

Einen besonderen Dank sprach für die Drachenbändiger Alexander Danzer dem Gartenbau Punzmann aus Windischeschenbach für das Entgegenkommen bei der Lieferung der Apfelbäume der Sorten Rewena, Roter Boskop, Pinova und Florina sowie der Birnen von der Sorte Gellert und Alexander Lukas aus. Eine große Schwarze Knorpelkirsche ergänzt den kleinen Obstgarten.

Den Pflanztag vorbereitet hatte die Gemeinde. Sie ließ Humus anliefern und sieben Löcher an vorbezeichneten Stellen ausheben. Die Frage: Wie pflanze ich einen Baum, beantwortete vor Ort Martin Schmid vom OGV. Fachmännisch erklärte er am praktischen Beispiel den Kindern, was alles zu beachten ist. Dazu gehörten die Lockerung der Wurzeln, die Humusschicht im Pflanzloch, die Befestigung der jungen Bäume mittels Pfählen, das Anlegen einer Baumscheibe und den Pflanzschnitt. Ausdrücklich wies er darauf hin, dass die Veredelungsstelle eines Baumes, der Knubbel, über dem Boden bleiben muss. Jede Gruppe durfte zu Spaten und Schaufel greifen.

Die Feuerdrachen machten Immenreuth nicht nur etwas grüner. Vor ihrer Pflanzaktion widmeten sich die Kinder einen weiteren Thema des diesjährigen Mottos "Umwelt". Müll stand auf dem Stundenplan. Dabei ging es nicht alleine um die Müllvermeidung. Müll sortieren war angesagt und die Frage, wie viel Zeit Müll, insbesondere Kunststoff, benötigt, um zu verrotten. Plastik im Meer und seine Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt im Wasser durften nicht fehlen. Einen dritten erfreulichen Aspekt gab es am Ende der Gruppenstunde. Drei Feuerdrachen wurden von den Feuerwehren Immenreuth, Punreuth und Ahornberg abgeholt. Sie hatten für das Trio die Einsatzanzüge für die Jugendfeuerwehr mitgebracht. So trat Leo in die Immenreuther, Benedikt in die Punreuther und Hannes in die Ahornberger Jugendfeuerwehr ein.

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