18.02.2020 - 16:33 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Schießstände gut ausgelastet

Die ersten Weichen für das 100. Gründungsfest der Schützengesellschaft Immenreuth im Jahr 2021 sind gestellt. Zweiter Schützenmeister Manfred Fischer präsentierte erste Überlegungen und forderte auf, weitere Anregungen einzubringen.

Einige Jubilare mussten, wie auch der Schützenmeister, wegen Krankheit absagen: (von links) Mathias Hautmann, Zweiter Schützenmeister Manfred Fischer, Carola Hautmann, Dritter Bürgermeister Eberhard Besold, Markus Günther, Siegfried Enders, Josef Dötterl und Josef Reichenberger.
von Bernhard KreuzerProfil

Positives hatte Manfred Fischer, der im Schützenhaus den erkrankten Schützenmeister Thomas Hößl vertrat, von der Mitgliederzahl zu vermelden. Diese erreichte bis zum Ende des Jahres 2019 den Stand von 302. Heuer habe es bereits wieder vier Neuzugänge gegeben. Dagegen trauerte die Versammlung um Josef Leypold, Reiner Gärtner, Josef Deyerling, Therese Bauer und Hans-Peter Hofmann.

1440 Arbeitsstunden

In seinem Bericht verwies Fischer auf die Mithilfe beim Bürgerfest, das eigene Gartenfest und die Weihnachtsfeier mit Königsproklamation. Das Weihnachtsbratenschießen hat teilweise seine Leistungsgrenze erreicht. Die Schützen waren bei kirchlichen, weltlichen und auswärtigen Festen vertreten. 1440 Arbeitsstunden sind geleistet worden. Damit sei das Arbeitsstundengeld für nicht geleistete Dienste vom Tisch, meinte Fischer.

Einen positiven Trend vermeldete Schießleiter Jürgen Heinz bei der Vereinsmeisterschaft 2020. 40 Schützen maßen sich in 18 Disziplinen. 9 Mannschaften und 29 Einzelschützen waren in sechs Disziplinen bei der Meisterschaft des Oberpfälzer Schützenbundes 2019 gestartet. Bei der Gaumeisterschaft zählte Heinz 30 Schützen, 9 Mannschaften und 14 Disziplinen. Für die Deutsche Meisterschaft hatte sich Georg Schinner in der Disziplin Perkussionsgewehr qualifiziert. Auch seien die Aktiven bei diversen Vergleichs- und Rundenwettkämpfen angetreten, berichtete der Schießleiter.

Zu zahlreichen Gau- und Landesmeisterschaften waren die Bogenschützen gefahren. Für den erkrankten Spartenleiter Jochen Nentwich berichtete sein Stellvertreter Thorsten Höcht von der gemeinsam mit Gau Steinwald organisierten Gaumeisterschaft und der Landesmeisterschaft Bogen Halle. Podestplätze erreichten dort Paul Müller, Elias Rupprecht und Mia Schindler. Gut schlugen sich die Immenreuther beim Hallenturnier in Marktredwitz. Zweimal Gold und einmal Silber sowie zahlreiche gute Platzierungen erreichten sie bei der Landesmeisterschaft Bogen im Freien. Paul Müller gelang dabei die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Letztlich stellte die Abteilung mit Paul Müller, Mia Schindler, Simon Pfleger und René Schindler noch den Landkreismeister.

Kredit für Dachreparatur

Bereits 2020 standen die Bogenschützen ihren Mann bei der Landesmeisterschaft Bogen in der Halle in Furth im Wald (wir berichteten). Viel hat die Sparte ebenfalls in diesem Jahr noch vor. Gastgeber für die Landkreismeisterschaft wird die Abteilung voraussichtlich am 11. Oktober sein.

"Für weitere großzügige Spenden wären wir sehr dankbar", fasste Kassenführer Günter Nicolai seinen Bericht zusammen. Die Dachreparatur im Sommer erforderte eine weitere Kreditaufnahme. Die Gemeinde wird hier der Schützengesellschaft unter die Arme greifen.

Hier sicherte Dritter Bürgermeister Eberhard Besold einen zehnprozentigen Zuschuss zu den Kosten zu. In den Schützen sah er bei den erfolgreichen Einsätzen hervorragende Repräsentanten der Gemeinde. Die Jugendarbeit bei den Bogenschützen unterstützte er mit Bargeld in einem Kuvert. Thorsten Höcht durfte es entgegennehmen.

In Vorbereitung auf das 100. Gründungsfest kündigte Manfred Fischer für das Jahr 2021 einen Ehrungsabend im April an. Ein Tag vor dem Gartenfest sei schon ein Böllertreffen geplant. Weitere Anregungen soll der noch zu bildende Festausschuss entgegennehmen.

Der Zweite Schützenmeister und Besold ehrten für 50 Jahre Mitgliedschaft Josef Dötterl, Siegfried Enders und Gregor Schmidt sowie für 40 Jahre Markus Günther, Carola Hautmann und Thomas Hößl. 25 Jahre halten Rudolf Ernstberger, Mathias Hautmann, Helmut Krauß, Josef Reichenberger und Daniel Schwarzer der Schützengesellschaft die Treue. Dafür nahmen sie ebenfalls Urkunden entgegen.

Hintergrund:

Ein Schuss in den Ofen

Elf Veranstaltungen und ein Probeböllern standen bei den Böllerschützen an. Roland Schäffler ging hier auf die Mitwirkung am 20. Nordbayerischen Böllerschützentreffen in Dietershofen, das Oberpfälzer Böllertreffen in Arrach die „verunglückten“ Veranstaltung auf der Burg Rothenberg ein. Dort hätten die Böllerschützen im Brombeergebüsch und Gesträuch ohne Blickkontakt zum Kommando im Burggraben Stellung beziehen sollen. „Verärgert über die miserable Organisation und ohne einen abgegebenen Böller sei nach Hause gefahren worden, erklärte Schäffler. Er erinnerte weiter an die Böllerauftritte in der Gemeinde, an das Schwarzpulver- und das eigene Böllergartenfest. Ebenso eröffnete die Truppe das Neujahrsschwimmen.

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