Unerwartet viele Zusagen sind schon eingetroffen. Viele wollen am 23. September von 13 bis 17 solidarisch mit den Opfern der Flutkatastrophe im indischen Bundesstaat Kerala ihre Runden mit dem Zweirad um das Naturschutzgebiet Hirschbergweiher drehen. Für jeden Durchlauf von rund fünf Kilometern fließen zwei Euro auf ein Spendenkonto für die Betroffenen in der Heimat von Pater Jacob. Er hatte fünf Jahre die Pfarreiengemeinschaft Immenreuth/Kulmain mit betreut.
Zurzeit ist er wieder in seiner von der verheerendsten Flut der vergangenen 100 Jahre getroffen Heimat. Seine Berichte sind erschütternd. Fast eine Million Menschen mussten in Notunterkünften untergebracht werden. Ihr Hab und Gut ist zerstört Über 400 sind ertrunken. Die Bewohner stehen vor dem Nichts.
Den Aufruf der Diözese Regensburg und internationaler Hilfsorganisationen zu einer Spendenaktion griff die Radsportgruppe des SV Immenreuth spontan für ihre Solidaritätsaktion "Biken für Kerala" auf. Von dort kommen viele katholische Priester und Ordensschwestern der Diözese. Deshalb werden die Spenden an die "Werke Assisi Sisters" weitergeleitet. Damit ist sichergestellt, dass das Geld dort ankommt, wo es am meisten benötigt wird.
Dazu schickte die Franziskaner Schwester Sini Francis aus Kerala ein Grußwort: "An all meine lieben Freunde, die beim Fahrradaktionstag in Immenreuth im christlichen Zeichen der Verbundenheit und Nächstenliebe mithelfen. Ich bin Schwester Sini Francis und möchte Ihnen meinen herzlichsten Dank aussprechen für Ihre Anteilnahme, Ihr Mitgefühl und Ihre Liebe zu den Menschen in Kerala, die unter den Folgen einer Naturkatastrophe leiden. Wir versichern, dass wir mit Ihrem wertvollen Geschenk das Beste für die betroffenen Menschen tun werden. Wir wünschen Euch und Eueren Familien in ganz Immenreuth Gottes Schutz und Segen. Möge Gott Euch alle segnen." Pater Jacob nennt die Spendenaktion in einem Grußwort "sehr vorbildlich". Er dankt der Radgruppe für diese Initiative im Namen aller seiner betroffenen Landsleute.
Jeder Radler, ob groß oder klein, sportlich oder gemütlich, kann mitmachen, auch E-Bikes sind zugelassen. Für die Dauer der Veranstaltung besteht auf den Straßen rund um das Naturerlebnisbad und das Naturschutzgebiet Hirschbergweiher eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Kilometer pro Stunde, soweit für Teilabschnitte nicht bereits niedrigere Einschränkungen vorgegeben sind. Die Feuerwehren aus der Gemeinde sichern die Einmündungen der Zufahrtsstraßen ab. Den Rettungsdienst übernimmt der Helfer vor Ort.
Start und Ziel ist der Pavillon beim Naturerlebnisbad. Dort werden zudem noch Spenden entgegengenommen. Diese können aber auch direkt an das Werk der Assisi Sisters, IBAN: DE19 7509 0300 0609 0518 21, BIC: GENODRF1M05, bei der Liga Bank in Bamberg überwiesen werden. Spendenquittungen werden ausgestellt.















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