13.05.2019 - 13:34 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Todholz im Wald belassen

Müsste das Todholz im Wald beim Immenreuther SOS-Kinderdorf nicht beseitigt werden? Nein, meinen die Fachbehörden.

Aus- und aufgeräumte Fluren fördern nicht die Vielfalt der Fauna und Flora. Deshalb ist Todholz im Wald beim SOS-Kinderdorf gut für Vögel, Pilze und Insekten. Die Frage wird bleiben: Was macht der Borkenkäfer bei den Fichten?
von Bernhard KreuzerProfil

Kein Chaos stellt der kommunale Wald beim SOS-Kinderdorf nach den Worten von zweitem Bürgermeister Josef Hecht dar. "Es schaut nicht aus wie Kraut und Rüben aus", antwortete er in der Gemeinderatssitzung (wir berichteten) auf Hinweise aus der Bevölkerung. Es seien die Forderungen der Fachbehörden, das Todholz zu belassen.

Bernhard Söllner (CSU) überbrachte die Anregung, nach Abbruch der Vollmerbrückefür Fußgänger an gleicher Stelle eine Metallkonstruktion zu erstellen. Diese Forderung sei bereits an die Deutsche Bahn mit der Bitte übermittelt worden, diese Möglichkeit zu überprüfen. Sollte die Bahn grünes Licht geben, werden die Kosten ermittelt und geprüft, ob es sich die Gemeinde leisten kann, meinte Hecht zu diesem Punkt.

Der Gemeinderat verabschiedete in der Sitzung auch den Haushalt 2019

Immenreuth

In einem Grundsatzbeschluss zur Gemeindeentwicklung wurde festgelegt, die Bautätigkeit verstärkt auf den Innenbereich von Immenreuth zu lenken. Im Aufstellungsverfahren des Flächennutzungsplans sei dies bereits berücksichtigt, erklärte der Sitzungsleiter.

Der Gemeinderat legte das Erfrischungsgeld für die Europawahl fest. Dieses beträgt für den allgemeinen Wahlvorstand 35 und für den Briefwahlvorstand 25 Euro.

Keine Einwände hatte das Gremium gegen den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage und Carport auf der Flur-Nummer 393/3 im Bereich Steinäcker.

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