Immenstetten bei Freudenberg
06.09.2022 - 11:36 Uhr

Teslafahrer rauscht mit 100 Sachen in Sandhaufen auf Baustelle

Die Polizei vermutet, dass ein Teslafahrer die Umleitung bei Immenstetten nicht hinnehmen wollte, weshalb er mit rund 100 Stundenkilometern durch die Baustelle gefahren ist. Gestoppt wurde er von einem Sandhaufen. Der Tesla ist Schrott.

Ein 20-Jähriger hat bei Immenstetten seinen Tesla zu Schrott gefahren. Symbolbild: Patrick Seeger/dpa
Ein 20-Jähriger hat bei Immenstetten seinen Tesla zu Schrott gefahren.

Laut Polizei wollte ein 20-jähriger Teslafahrer am Montagmorgen die Umleitung in Immenstetten nicht hinnehmen. Dabei hat er sein Elektroauto zu Schrott gefahren. Wie die Polizei in Amberg mitteilt, missachtete der Fahrer die Beschilderung auf der Staatsstraße bei Immenstetten. Dort wird derzeit ein Kreisverkehr gebaut. Der Verkehr wird durch das Industriegebiet umgeleitet. Die Polizei vermutet, dass der Teslafahrer eine Umleitung nicht hinnehmen wollte, weshalb er mit fast 100 Stundenkilometern und bei "nicht optimalen Verhältnissen" wie der einsetzenden Dämmerung samt Nebel durch die Baustelle rauschte. Die Fahrt fand ein abruptes Ende, als er in einen Sandhaufen krachte. Die Polizei schreibt: "Unverletzt betrachtete er seinen Tesla, dessen Schaden nicht mehr reparabel erschien und auf 40.000 Euro geschätzt wurde." Mit einem zusätzlichen Bußgeld muss der Mann allerdings glücklicherweise nicht rechnen, da es sich bei der Baustelle nicht um einen öffentlichen Verkehrsgrund handelt.

Illschwang06.09.2022
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