04.05.2020 - 17:13 Uhr
IrchenriethOberpfalz

Christian Stadler ist neuer HPZ-Geschäftsführer

Stabwechsel am Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Irchenrieth: Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender Helmut Dörfler geht nach 22 Jahren in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist Christian Stadler.

Nach 22 Jahren geht Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender Helmut Dörfler (vorne, Zweiter von links) in Ruhestand. Sein Nachfolger ist Christian Stadler (vorne, Zweiter von rechts), den der Aufsichtsrat neu bestellte.
von Ernst FrischholzProfil

Montagfrüh trat Christian Stadler seinen Dienst am HPZ als neuer Geschäftsführer und zugleich Nachfolger für den in Ruhestand gehenden Helmut Dörfler an. Zur Regelung des Übergangs hatte der Aufsichtsrat eine Sitzung anberaumt. Vorsitzender Johann Bock legte als Tagesordnungspunkte die Abberufung von Dörfler als Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer sowie die Berufung von Stadler zum Geschäftsführer und neuen Vorstandsvorsitzenden vor. Die Verdienste Dörflers, der nach 22 Jahren nun das HPZ verlässt, könne man situationsbedingt nicht gebührend würdigen. Man wolle den wichtigen Tag der Übergabe trotzdem nutzen, um in wenigen Worten ehrlichen Dank auszusprechen. "Wir vom Aufsichtsrat haben Sie als engagierten und ehrlichen Menschen mit Führungsqualitäten schätzen gelernt", sagte Bock zu Dörfler.

Zugleich wünschte Bock dem neuen Chef viel Kraft und Glück bei seinen Entscheidungen. "Wir haben unsere Wahl aus der Überzeugung getroffen, dass Stadler und seine beiden Stellvertreterinnen Brigitte Krause und Claudia Prommersberger als Team das HPZ in unserem Sinn führen werden und wir damit den bisher richtigen Weg auch weiter beschreiten werden", sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrats.

Das HPZ war für Dörfler nach dessen Worten eine stete Herausforderung. Mit den ihm zugestandenen Freiheiten habe er gestalten können. "Dabei habe ich immer vorrangig auf unsere betreuten Menschen geschaut", betonte der scheidende Geschäftsführer. "Derzeit können wir uns darauf einrichten, dass die Visionen der letzten Jahre umgeschrieben werden müssen." Die Folgen von Corona würden sich auf das HPZ in seiner Gesamtheit auswirken. Stadler, der von der Klinken Nordoberpfalz AG nach Irchenrieth gewechselt ist, hätte sich einen problemloseren Einstieg gewünscht. Er werde seine gesamte Energie in die derzeit schwierige Situation einbringen und versuchen, die richtigen Weichen zu stellen. "Wir müssen Sorge dafür tragen, dass die wirtschaftlichen Folgen von Corona für das HPZ, die betreuten Menschen und die Mitarbeiter in einem erträglichen Maß bleiben."

Die stellvertretende Vorstandsvorsitzende bezeichnete Dörfler nicht nur als Chef, sondern über die 22 Jahre hinweg auch als Freund. "Sie werden mir fehlen", sagte Brigitte Krause. Mit den Worten "Legen wir los" hieß sie zudem Christian Stadler willkommen. Claudia Prommersberger stellte fest, dass die Arbeit am HPZ von großem Vertrauen geprägt und die Einrichtung in ihrer Gesamtheit gut aufgestellt sei. Mit ersten Gesprächen, wie der Betrieb wieder hochgefahren wird, wenn von München grünes Licht kommt, endete die Sitzung.

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.