Aus einer Führung durch die Brauerei Molter werden gleich drei: Großes Interesse an OM-Angebot

Irchenrieth
24.01.2023 - 10:58 Uhr

Das Angebot von Oberpfalz-Medien war ruckzuck ausgebucht: eine Führung durch die Irchenriether Brauerei Molter. Wegen er großen Nachfrage werden aus einem geplanten Rundgang drei.

Führung durch die Brauerei Molter in Irchenrieth - ein Angebot von Oberpfalz-Medien (OM), das wegen der großen Nachfrage auf drei Nachmittage erweitert wird. Jeweils 14 Personen können sich umsehen.

Die Brauerei ist schon etwas Besonderes mit ihrer Tradition, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht, und den alten Gebäuden mit Braueinrichtungen, die teils um die 100 Jahre alt sind. Vergangenen Freitag fand der erste Rundgang statt. Unter den Teilnehmern auch drei Frauen, die deutlich machten, dass Bierbrauen und -trinken kein Privileg von Männern sei. Eine Weidenerin wollte einfach wissen, wie gebraut wird. Ihr Mann sei Zoiglfan und Fan des Irchenriether „Sud“. Der "Sud" stehe für hervorragendes Oberpfälzer Bier, das mit Liebe gebraut werde und deutlich über dem Bier der standardisierten Großbrauereien stehe.

Ein gebürtiger Franke hat den Irchenriether „Sud“ ebenfalls zu schätzen gelernt. So waren also die Erwartungen groß an Braumeister Arne Luchner, der eingangs auf die Historie der Brauerei einging. "Molter-Bier gibt es nun seit 2020, und wir machen Bio-Bier", stellte Luchner heraus und lotste seine Besucher ins Sudhaus von 1936. Alles original und in Betrieb. "Wenn man das nicht wüsste, könnte man meinen, in einem Brauereimuseum zu sein", stellte ein Teilnehmer fest. Es wird mit Holz geschürt und alles ist noch Handbetrieb. Dass die alten Einrichtungen und Leitungen den Hygienestandards entsprechen, werde immer wieder überprüft, sagte Luchner und führte durch die Enge des Sudhauses in die weiteren verwinkelten Räume mit der altertümlichen Mühle, bis zum mit neuen Tanks eingerichteten Gärkeller.

Dabei erklärte er den Braugang, der neun Stunden dauere. 90 Minuten informierte Luchner die Teilnehmer der Führung über alle möglichen Aspekte des Brauens und der Irchenriether Brauerei und beantwortete viele Fragen der Bierfans. Mit "Sud 1" bis "Sud 7" waren die Tanks im Gärkeller beschriftet. Das sind die Biersorten, die Luchner braut. Eine Kostbrobe gab es dann für alle Teilnehmer vom „Sud 6“. Von dessen Tank zapfte Luchner eine Halbe. Ein Sixpack mit verschiedenen Molter-Bieren, einen Bierdeckel und ein Glas mit dem Brauereilogo obendrein gab es zur Erinnerung an die Führung für alle Teilnehmer.

 
 

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