15.03.2020 - 22:25 Uhr
IrchenriethOberpfalz

Hammer gewinnt in Irchenrieth mit 92,7 Prozent

Auch wo nur ein Kandidat antritt, ist das Ergebnis ein Hinweis auf dessen Akzeptanz. Josef Hammer darf auf über 90 Prozent der Wähler bauen.

Josef Hammer (Mitte) fährt ein Traumergebnis ein, zu dem Ehefrau Carolin und Gemeindewahlleiter Michael Wurzer gratulieren.
von Ernst FrischholzProfil

In der Gemeinde Irchenrieth gab es bis Sonntagabend eigentlich nur eine Richtung. Einziger Kandidat für den Bürgermeisterposten war Amtsinhaber Josef Hammer, der für die CSU antrat. Die zweite politische Liste, die SPD, setzte keinen Bewerber dagegen. Hammer konnte auf Aufbauarbeit der Vorjahre verweisen. Irchenrieth ist eine der Erfolgsgemeinden der letzten Jahre im Landkreis. Höchste Einwohnerentwicklung durch günstige Baugebiete, Gewerbemöglichkeiten mit Betriebsansiedlungen und eine stetig verbesserte Infrastruktur konnte sich Hammer ans Revers heften.

2014 fuhr Hammer ein Traumergebnis von 95 Prozent ein. Für ihn war bis Sonntagabend, das Ziel, dieses Ergebnis zu halten. "Der Hammer wird es ja so und so", scheinen manche Irchenriether gedacht zu haben - angesichts einer Wahlbeteiligung von nur 57,1 Prozent. Hammer wurde auch wieder Bürgermeister und dies mit dem komfortablen Ergebnis von 92,7 Prozent. Der Wiedergewählte sprach von einem Superergebnis, das ihm die Zustimmung der Bürger für seine Arbeit signalisiere. "Ich habe immer versucht, jede Bürgerin und jeden Bürger bei Anliegen ernst zu nehmen und nach den sich mir bietenden Möglichkeiten zu helfen", sagte Hammer. Insgesamt sei es eine Gemeinschaftsleistung aller Kandidaten seiner CSU-Liste gewesen, denen Hammer Dank und Anerkennung für ihr engagiertes Auftreten zollt.

Gemeinderat Irchenrieth:

Die bisherige Sitzverteilung lag bei der CSU mit elf Sitzen und bei der SPD mit einem Sitz. Im neuen Gemeinderat muss die CSU einen Sitz an die SPD abgeben. Damit liegt die CSU bei zehn Sitzen und die SPD bei zwei Sitzen.

Das Ergebnis:

CSU: Reinhold Gilch (883 Stimmen), Michael Hammer (868), Roland Pflaum (781), Armin Grohmann (721), Wolfgang Schieder (697), Florian Bächer (687), Werner Härtl (574), Claudia Meier (560), Reinhard Ach (509), Heinrich Lukas (465).

SPD: Harald Hammer (576), Gabriele Hübner (505).

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