20.06.2018 - 13:57 Uhr
IrchenriethOberpfalz

HPZ Irchenrieth braucht weiter gute finanzielle Förderung

Bei traditionellen Jahresbesuch der CSU-Bezirksräte brachten die Vertreter des HPZ Irchenrieth den anwesenden Politikern ihre Wünsche vor. An der Gesprächsrunde nahmen teil von links HPZ-Aufsichtsratsvorsitzender Johann Bock und seine Stellvertreterin Birgit Reil, Vorstandsvorsitzender Helmut Dörfler, Bezirksrat Toni Dutz, Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher, CSU-Kreisvorsitzender und Landtagskandidat Stephan Ötzinger und Bürgermeister Josef Hammer.
von Autor GRMProfil

(grm) Die Vertreter des HPZ stellten aktuelle Arbeitsschwerpunkte und künftig notwendige Aktivitäten vor. Vorstandsvorsitzender Helmut Dörfler informierte, dass es "insgesamt recht gut" laufe und die Häuser voll belegt seien, sowohl Werkstätten, Förderstätte als auch Pflege- und Wohnheime.

Die Finanzierung durch den Bezirk sei gut. "Es gibt nach wie vor viele Menschen, die unsere Hilfe brauchen", betonte Dörfler. Aktuell würden jedoch zahlreiche Wohnheim-, Therapie- und Pflegeplätze fehlen. "Die Nachfrage ist groß." eider klaffe bei den Fördersätzen von Baufinanzierungen zwischen Erwachsenen- und Kinderprojekten eine große Lücke. Das Kinderdorf, das derzeit gebaut werde, sei zu gering gefördert, die Eigenfinanzierung sei enorm. Sowohl Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher und Bezirksrat Toni Dutz, als auch CSU-Kreisvorsitzender und Landtagskandidat Stephan Ötzinger sagten zu, sich um höhere Förderung bei derartigen Investitionen einzusetzen. Ötzinger plädierte, Kinder- und Jugendarbeit mindestens gleichbedeutend mit Erwachsenenarbeit einzustufen und gleiche Fördersätze zu gewähren.

Höher bezeichnete das HPZ Irchenrieth als ein "Leuchtturmprojekt im Bezirk", in das jährlich rund 14 Millionen Euro Förderung gegeben werden. Auf Nachfrage berichtete Dörfler, dass in Weiden die Regenbogenwerkstatt sehr gut laufe und genügend Aufträge habe. Allerdings würden Therapieräume fehlen, die im Moment "noch dazu auf verschiedene Gebäude im Stadtbereich"verteilt seien. Ein Neubau mit den notwendigen Therapieräumen sowie den dazugehörigen Lagerräumen und Parkplätzen sei dringend notwendig. Das große Problem bleibe das Wohnen, wobei ambulant betreutes Wohnen mit stundenweiser Betreuung das Ziel sein müsse. Dem stimmte auch Bezirkstagsvizepräsident Höher zu: "Das Ambulante wird immer mehr kommen." Kreisvorsitzender Ötzinger und Irchenrieths Bürgermeister Josef Hammer sprachen sich für eine bessere ÖPNV-Busverbindung nach Weiden für Irchenrieth und somit auch für die Bewohner des HPZ aus.

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