Beim Jahresabschluss der Gemeinde mit den Gemeinderäten, Feuerwehrkommandanten und Bediensteten waren auch Altbürgermeister Albert Gruber und Pfarrer Alfons Forster. Bilanz ziehen und ins kommende Jahr blicken, war der Ansatz. Eingangs zeichnete Hammer mit aktuellen Zahlen ein positives Bild. 99 800 Euro Grundsteuer, 383 000 Euro Gewerbesteuer und 822 000 Euro Einkommensteuerbeteiligung von der Einkommensteuer der Irchenriether Bürger sind Spitzenwerte. Wie auch die Umsatzsteuerbeteiligung von 172 000 Euro, die Hammer auf das Nahversorgungszentrum mit der Norma zurückführte. Die Gemeinde ist auf 1484 Einwohner gewachsen und hat nur mehr 23 000 Euro Verbindlichkeiten. Für die weitere Entwicklung der Gemeinde hat Hammer schon vorsorglich 30 000 Quadratmeter landwirtschaftliche Fläche erworben. Vorher geht es aber an das Baugebiet „Irchenrieth-Mitte“.
"Heute habe ich den umstrittenen Flächennutzungsplan für die 38 Bauplätze genehmigt vom Landratsamt Neustadt/WN bekommen", sagte Hammer. Nun müsse man halt abwarten ob eine Klage dagegen kommt oder nicht. Die Ausschreibung für die mit Kosten von 1,2 Millionen teure Erschließung laufe bereits.
Der Bau des neuen Feuerwehrhauses gehe im Frühjahr weiter und wenn der Rohbau fertig ist, sollten in dem schon zwei neue Einsatzfahrzeuge stehen. Im Frühjahr will man in die Ausschreibung gehen.
Fertig werde im Frühjahr auch der Kindergartenanbau für eine weitere Gruppe. Der Bescheid über 302 000 Euro Förderung sei in diesen Tagen gekommen. Dies entspricht einer Förderquote von 90 Prozent.
Topaktuell hatte Hammer den Ausdruck für den Verlauf der Stromtrasse im Bereich Irchenrieth dabei, den er vom Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht per E-Mail bekommen hatte. "Es wird die Osttrasse kommen, aber nicht wie ursprünglich beabsichtigt direkt an Irchenrieth vorbei, sondern viel weiter im Westen Richtung Enzenrieth noch ein Stück hinter dem DJK-Sportgelände." Sie macht dabei einen weiten Bogen um Irchenrieth und kommt erst wieder nach der Kläranlage, auf die ursprünglich geplante Trasse Richtung Michldorf zurück. Mit dem Feuerwehrhausbau und dem Baugebiet Irchenrieth-Mitte hat Hammer hier quasi direkt an Irchenrieth vorbei, die Tür zugemacht. "Ich habe versucht, die Trasse so weit wie möglich von Irchenrieth wegzuschieben und das ist gelungen", erklärte Hammer. Dafür habe er viele Gespräche geführt. Somit werden die Vorhaben Feuerwehrhaus und Baugebiet in keinster Weise berührt. Grundlage für diese Entwicklung sowie auch für alle großen Vorhaben im Laufe des Jahrs waren die allesamt einstimmigen Beschlüsse. Diese haben Signalwirkung nach außen, sagte Hammer.
Sein Dank galt den Gemeindebediensteten, Feuerwehrdienstleistenden, Mitarbeitern der Verwaltungsgemeinschaft und den Bürgern, die seine Arbeit für die Weiterentwicklung von Irchenrieth unterstützen.












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