08.04.2021 - 09:07 Uhr
IrchenriethOberpfalz

Schwieriger Einsatz fürs neue Löschfahrzeug gleich bei der ersten Fahrt

Einen Tag bei starkem Schneefall unterwegs, traf das neue Löschfahrzeug, früh in Görlitz in Empfang genommen, nach sechs Stunden Fahrt in Irchenrieth ein.
von Ernst FrischholzProfil

Unter erschwerten Bedingungen fuhren Kommandant Michael Hammer, zweiter Kommandant Stefan Lang, Gerätewart Marco Bauer und Maschinist Markus Bächer den ersten Einsatz mit dem neuen Feuerwehrauto der Feuerwehr Irchenrieth. Am Dienstag holten sie das neue Löschfahrzeug bei der Firma Brandschutztechnik in Görlitz ab. Hier ist der „MAN TGL 8.220“ zum Mannschaftslöschfahrzeug (MLF) umgerüstet worden.

Die Görlitzer Firma machte den Aufbau für das MAN-Fahrgestell, zu dem die Firma Ludwig in Bindlach die Beladung lieferte. Kosten: 215.000 Euro. Im Juli 2020 war der MAN an die Görlitzer Spezialfirma geliefert worden, die nun die Zeit gebraucht hat für die Ausrüstung des 7,5-Tonners. Während dieser Phase waren Kommandant Hammer und seine Leute bereits einmal in Görlitz, um Details abzusprechen. Nun an Ostern konnte das Fahrzeug endlich abgeholt werden. Ostermontag fuhren die vier Irchenriether Feuerwehrleute nach Görlitz, um dort dann am Dienstag das neue Löschfahrzeug in Empfang zu nehmen. Die Einweisung dauerte bis 14 Uhr und ab da begann die Heimfahrt, die sich als „erster schwieriger Einsatz“ gestaltete. Sonne in Görlitz und schon einige Kilometer danach Richtung Westen setzte der Schneefall ein, der mitunter sehr stark wurde und die Fahrt mit dem ja noch unbekannten Fahrzeug extrem schwierig gestaltete. So dauerte es bis 20.30 Uhr, bis man in Irchenrieth einfuhr, wo Bürgermeister Josef Hammer, zweiter Bürgermeister Reinhold Gilch sowie die beiden Feuerwehrvorsitzenden Reinhard Ach und Helmut Ermer die vier und vor allem das neue Löschfahrzeug erwarteten.

Bürgermeister Hammer dankte dem Kommandanten und seinen Leuten, dass sie das Fahrzeug gut nach Irchenrieth gebracht haben. Es steht nun in der Fahrzeughalle des sich im Bau befindlichen Feuerwehrhauses. Hier muss es auch noch erst von den Einsatzkräften „beübt“ werden, bevor dann die Abnahme durch den Kreisbrandrat erfolgt.

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