07.05.2021 - 12:18 Uhr
Oberpfalz

In Jeding muss einiges getan werden

Die Ortsstraße von Jeding gleicht einem Flickenteppich. Der Gemeinderat diskutierte bei einer Ortsbesichtigung, ob weiter ausgebessert oder zumindest ein Teilstück grundlegend erneuert wird. Eine Entscheidung darüber steht noch aus.
von Autor HOUProfil

Als nach einer halben Stunde die Ortsbesichtigung von Jeding beendet war, herrschte Einigkeit beim Fensterbacher Gemeinderat: Es müsste einiges im Dorf getan werden. "Das wird aber nur gehen, wenn Grundstückseigner mitziehen", bilanzierte Bürgermeister Christian Ziegler.

Vizebürgermeister Florian Adam hatte den Rundgang angeregt. Die Tour führte vorbei an mehreren Anwesen, die offenbar seit Jahren leer stehen und unbewohnt sind. An manchen Gebäuden hat der Zahn der Zeit schwer genagt, sie können wohl nur noch abgebrochen werden.

Was kann man tun? "Vielleicht ließe sich etwas über die Dorferneuerung machen", brachte Christian Ziegler ins Gespräch. Wer in einem solchen Programm Aufnahme finde, habe die Chance auf hohe Zuschüsse. Gleichwohl aber sei die Bereitschaft der Eigentümer notwendig. Und- auch das schälte sich während der Debatte heraus: Am Kanalsystem müsste ebenfalls einiges getan werden.

Der Weg führte anschließend zur Ortsstraße, die hinüber ins benachbarte Högling verläuft. Sie gleicht einem Flickenteppich, wobei angebrachte Markierungen darauf hinweisen, dass offenbar erneut Ausbesserungsarbeiten notwendig sind. "Kann man nicht wenigstens ein Teilstück mit einem durchgehend neuen Belag versehen?", fragte Florian Adam in die Runde. Die Diskussion dazu war umfangreich. Zum Schluss verblieb das Gremium so: Der Bürgermeister soll sich bei einer Tiefbaufirma erkundigen, was das kosten würde.

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