Flüchtlingshelfer: Betreuungsbedarf während Coronapandemie steigt

Ein freiwilliger Helfer hält am 13.09.2015 im Hauptbahnhof in Hamburg ein Schild auf deutsch, englisch und arabisch, auf der Hilfe für Flüchtlinge angeboten wird. Im Hintergrund ist eine Flüchtlingsfamilie zu sehen, die im Hauptbahnhof von freiwilligen Helfern versorgt wird.
von Siegfried BühnerProfil

Fast eineinhalb Jahre war ein Treffen der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer aus Weiden und Umgebung nicht möglich. Jetzt konnte es wieder im Haus Johannisthal in Windischeschenbach stattfinden. Es gab viel zu besprechen. Schließlich waren pandemiebedingt ja nicht nur die Kontakte unter den Flüchtlingshelfern weitgehend unterbrochen. Noch viel schwerer empfanden es die engagierten Helfer, dass sie sich auch nur sehr wenig um ihr eigentliches Klientel kümmern konnten. Deshalb standen bei dem Treffen die jeweiligen Erfahrungen während der Pandemiezeit auf der Tagesordnung. Noch mehr aber ging es um die Frage, was sich zwischenzeitlich alles verändert hat und wie die Betreuungsarbeit für Flüchtlinge zukünftig wieder beginnen kann. Schnell waren sich die Besprechungsteilnehmer auch darüber einig, dass der Betreuungsbedarf eher größer als kleiner geworden ist. Moderiert wurde das Treffen von Ursula Erb und Magdalena Reith von der Lagfa Bayern (Zusammenschluss der rund 120 Freiwilligenagenturen, Freiwilligenzentren und Koordinierungszentren Bürgerschaftliches Engagement). Eingeladen nach Johannisthal hatte Integrationslotse Manfred Weiß mit der katholischen Erwachsenenbildung Neustadt/WN-Weiden.

Die Flüchtlingshelfer hatten sich viel zu erzählen.

 

 

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