Das war allererste Sahne. Diese Feststellung gilt nicht nur für den Männergesangverein „Sangeslust“ Georgenberg, sondern auch für den Chor „Ton-Art“, die A-Cappella-Band „Bertomijo“ und das Nachwuchsorchester des Musikvereins Waidhaus. Und so ist das MGV-Jubiläumskonzert am Samstag im Saal des Pfarrheims zu einem kulturellen Topereignis geworden.
„1929 – 2019: 90 Jahre“ – mit dem von Rupert Herrmann kreierten Schild wiesen die MGV-Sänger auf ihr Jubiläum hin und legten mit „Das Waldhorn“ von Christoph Schmid und „Die Post im Walde“ (Heinrich Schäffer) einen Einstand nach Maß hin.
„Heast as net“, einen Hit von Hubert von Goisern (Musik und Text von Wolfgang Staribacher und Hubert Sullivan), gab der Chor „Ton-Art“ – der Gesang- und Orchesterverein Waldthurn als Dachorganisation des gemischten Chors ist Patenverein des MGV – zum Besten und wies auf „Drei schöne Dinge fein“ (Daniel Friderici) hin.
Wer kennt „Wochenend‘ und Sonnenschein“ von den „Comedian Harmonists“ nicht! Die A-Cappella-Band „Bertomijo“ hätte den Kultsong nicht besser interpretieren können. Für „Griechischer Wein“ (Musik von Udo Jürgens und Text von Michael Kunze) haben die jungen Männer übrigens selbst ein Arrangement geschrieben und gekonnt das Publikum mit einbezogen. Dass sie auch jede Menge Talent als Komödianten besitzen, zeigten sie beim „Kriminaltango“ (Musik von Pierro Trombetta und Text von Kurt Feltz), den das „Hazy-Osterwald-Sextett“ bekanntgemacht hat.
„Das ist heute ja fast ein Heimspiel“, fand Hermann Mack. Und da hatte der Dirigent des Nachwuchsorchesters des Waidhauser Musikvereins recht. Schließlich kommen viele der jungen Musiker aus der Grenzlandgemeinde Georgenberg. Und sie beherrschen viele Musikstile. Beispiele waren das rockige „Smoke on the water“, bekannt von der Gruppe „Deep Purple“, „I love Polka“ von Alexander Pfluger, „Hang on Sloopy“ von Burt Russel und Vick Knight sowie „Brazil“ von S. K. Russell und Ary Barroso.
„Twist and Shout“ (Musik von Phil Medley und Text von Bert Russel), gespielt und gesungen von der Gruppe „Ton-Art“, animierte eine junge Frau sogar zum Mittanzen. Außerdem gefielen die Waldthurner mit dem Norwegischen Schlaflied „Vem kann segla fö rutan vind?“.
Eine Erinnerung an eine Ausflugsfahrt nach Köln sollte für den MGV-Chor „Die Loreley“ von Heinrich Heine sein. Eindrucksvoll sangen die Männer auch „Auf der Heide“ von Robert Stolz und setzten mit dem „Wolga-Lied“ von Franz Lehár einen glanzvollen Schlusspunkt unter das Jubiläumskonzert.
Reichlich Beifall gab es aber nicht nur für die Chöre und Gruppen, sondern auch für die musikalischen Begleiter Joachim Scheibl (Orgel), Michael Völkl (Trompete) und Dr. Michael Haider (Mandoline). Das galt auch für die vielen fleißigen Helfer/innen und nach dem offiziellen Teil für Christian Müller, Klaus Süß und Klaus Wittmann. Sie spielten mit der Unterstützung von Andreas, Joachim und Thomas Haider zur Unterhaltung auf.
















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