14.06.2018 - 11:46 Uhr
Kaimling bei VohenstraußOberpfalz

Funkmast endlich in Sicht

Luhetal bleibt nicht länger das "Tal der Ahnungslosen". Die Kaimlinger dürfen sich freuen: Die Anzeige "Kein Netz" auf dem Mobiltelefon wird in Kaimling endlich bald der Vergangenheit angehören.

Anfang Mai war eine Delegation mit Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht (Dritter von links) in Kaimling vor Ort, um die Lage zu schildern. Jetzt kommt Bewegung in die Sache. Im ersten Quartal 2018 soll der Mobilfunkmast mit der neuesten Technik stehen.
von Elisabeth DobmayerProfil

(dob) Am Dienstag, 12. Juni, hat Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht die Bestätigung der Vodafone GmbH zum Bau des Mobilfunkmastes erhalten. Anfang April 2018 informierte sich der Politiker vor Ort mit Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, einigen Stadträten und CSU-Mitgliedern über die aktuelle Situation. Im Nachgang hat Rupprecht Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer über die fehlende Mobilfunkversorgung in Kaimling sowohl im Gespräch im Bundestag als auch per Schreiben informiert und um Unterstützung gebeten.

Antwort lässt hoffen

In einem Schreiben versichert der Vorsitzende der Geschäftsführung der Vodafone GmbH, Dr. Hannes Ametsreiter, sowie der Geschäftsführer Technik, Dr. Eric Kuisch, dass die Inbetriebnahme des Mobilfunkmasts in Kaimling voraussichtlich im ersten Quartal 2019 stattfindet. Ab diesem Zeitpunkt wird Kaimling mit den Mobilfunkstandards 2G und 4G/LTE versorgt. Der Unterschied der Technik liegt hauptsächlich in der Geschwindigkeit der Datenübertragung. Ein Smartphone wählt stets das bestmögliche Netz. Natürlich freut sich über diese frohe Kunde aus der Regierungshauptstadt auch Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, dass der Mobilfunkmast, nach langer und nervenaufreibender Wartezeit, immerhin wurde vor knapp sieben Jahren bereits der Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter unterzeichnet, in die Tat umgesetzt wird.

"Dickes Brett"

"Nach langem Warten können wir endlich das Funkloch in Kaimling schließen. Es ist schön, dass dieser weiße Fleck in der Mobilfunkversorgung unserer Kommune nun von der Landkarte verschwindet". Rupprecht: "Das war ein dickes Brett, dass wir gemeinsam erfolgreich gebohrt haben". Neben Wutzlhofer war vor allem der Ortssprecher von Kaimling, Heimo Bauer, um eine Lösung bemüht und hatte Rupprecht über die CSU-Stadtratsfraktion um Unterstützung gebeten.

Obwohl die Stadt mit dem Mobilfunkanbieter vor knapp sieben Jahren einen Nutzungsvertrag geschlossen hatte, passierte bisher nichts. Erst durch die Intervention von Rupprecht, ist nun Bewegung ins Spiel gekommen. Erst bei dem Brand in Hammer im Sägewerk wurde wieder die prekäre Situation für die Einsatzkräfte der Feuerwehren und der Polizei deutlich, die keine Telefonverbindung zu ihren Dienststellen aufbauen konnten.

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