Zum 90. Geburtstag ein Ständchen auf dem Dudelsack

Die Familie von Edith Witt hat sich einiges einfallen lassen. Die ehemalige Postbotin bekommt zum 90. Geburtstag auch ein Ständchen auf dem Dudelsack.

Mit 90 trotz Rollstuhl noch wohlauf: Edith Witt im Kreis ihrer Angehörigen und Geschwister darf sich auf den dritten Urenkel freuen.
von Siegfried BockProfil

„Dös hätt i nird denkt, dass ich 90 Joahr old werd“ sagt Edith Witt. Sie kann in der Tat auf ein arbeitsreiches Leben zurückblicken. Neben der Erziehung der vier Kinder, der Arbeit in der Landwirtschaft und im Garten, stand die Jubilarin 32 Jahre als Postbotin im Dienst der Bevölkerung.

Die neun Enkel erfreuten die „Post-Oma“ mit Gstanzln über ihr Dasein. Für eine lustige Einlage sorgten Christian Ott (Ehemann von Enkelin Kathi) aus Rott am Inn im Schotten-Kilt auf dem Dudelsack und Jonas Krauß mit Gitarre und Teufelsgeige. Die Einladung zur Geburtstagsfeier am Donnerstag im Gasthof ihrer Schwester Maria Kurz, wo sie über viele Jahre bis 2015 treu half und die Gäste bediente, war als Sonderbriefmarke „Wia die Zeit vergeht“ mit Kaltenbrunner Post und Marktwappen gestaltet. Das Witt-Haus beherbergte von 1955 bis 1995 die Poststelle. Ehemann und Posthalter Hans verstarb 2001. Drei ihrer sechs Geschwister sind noch am Leben.

Seit einem Schlaganfall vor fast fünf Jahren weiß die als ruhig und genügsam geltende Frau die Pflege und Betreuung im Haus von Tochter Elisabeth und deren Ehemann Christian sehr zu schätzen. Mit dem Rollstuhl wird sie auch zur Kirche oder zu den Seniorentreffs ins Pfarrheim gebracht. Zu den Gratulanten zählten auch Bürgermeister Ludwig Biller sowie für die Pfarrei Pater Prince Kalarimuryil und Josef Schweiger.

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