Jagdgenossen im Plan

„Alles in Ordnung, die Zusammenarbeit mit den Jägern funktioniert. Das Vorstandsteam trägt seinen Teil dazu bei.“ Dieses Kompliment macht Bürgermeister Ludwig Biller der Jagdgenossenschaft in der Hauptversammlung am Freitag.

von Siegfried BockProfil

Bürgermeister Ludwig Biller versprach die weitere finanzielle Beteiligung der Gemeinde am Wegebau. „Mit dem Gemeinschaftsprojekt haben wir auch etwas für die Umwelt getan.“ Vorsteher Hans Bernklau junior berichtete über den Einbau von rund 80 Tonnen Schotter in Wege. Auch 2020 stünden Wegebaumaßnahmen an. Auf der Streuobstwiese in der hinteren Birklohe wurde Gehölz angepflanzt. Bernklau appellierte an die Waldbesitzer, beim Auffinden eines toten Wildschweins das Tier wegen der ASP nicht zu berühren, sondern den Jagdpächter oder -vorsteher zu verständigen.

Für die verhinderten Pächter Horst Kneuer und Udo Hein sprach Alexander Krapf von einem erfolgreichen Jahr. Der Abschussplan konnte sowohl beim Rot- als auch beim Rehwild erfüllt werden. „37 erlegte Wildsauen bedeuten einen erheblichen Anstieg. Die Schwarzkittel kommen in der Nacht in großer Anzahl aus dem Truppenübungsplatz auf die Felder, was die Bejagung sehr erschwere. Dadurch sind auch mehr Schäden zu verzeichnen.“ Krapf bat die Landwirte, bei der Vermeidung von Schäden mitzuhelfen durch breite Schussschneisen im Mais und Ansäen nicht bis direkt an den Wald. Krapf dankte für das partnerschaftliche Miteinander, für die Unterstützung durch Vorstandschaft und Landwirte sowie dem Jäger Damian McIntosh und Hans Bernklau senior, „die das ganze Jahr die Jagdeinrichtungen kontrollieren und sich um die Futterstellen kümmern.“

Georg Leo Tafelmeyer informierte über eine erfreuliche Guthabensteigerung und über die Datenschutz-Grundverordnung. Einstimmig befürworteten die Jagdgenossen die Auszahlung von 5 Euro je Hektar und die Verwendung des verbleibenden Pachtschillings für den Wegebau und Pflanzungen. Bernklau kündigte einen Busausflug in die Heimat der Jagdpächter (Raum Hassberge) an.

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