Das Jugendhaus mit 36 Betten wird zur Notunterkunft von Kriegsvertriebenen aus der Ukraine. Die ersten 13 sind seit Dienstag, weitere 8 seit Donnerstag dort untergebracht. Dort erholen sich alle erst einmal von dem Erlebten. Landratsamt und Jugendwerk (JW) Weiden-Neustadt haben dafür einen Mietvertrag abgeschlossen. Zustimmung kam von der Kirchenverwaltung als Hausherrn, sagte JW-Vorsitzender Josef Bauer.
Große Sorgen machen sich die aus Mariupol, Dniproperowsk und Kirowograd stammenden meist Frauen und Kinder um ihre Angehörigen, mit denen sie – soweit möglich – über Handy in Verbindung bleiben. Das jüngste Kind ist gerade mal vier Monate alt. Mit Hilfe der Dolmetscherin Luba Simontowsky erledigten der Unterkunftsleiter beim Landratsamt, Thomas Häffner, und Integrationsbegleiterin Sabine Drechsler erste Formalitäten. Maria Naujoks, Gattin des evangelischen Pfarrers, und Drechsler besprachen das Zurechtfinden im Alltag, Einkaufsmöglichkeiten, Arztbesuche, Mülltrennung. Naujoks bot einen Spaziergang durch den Markt an. Bürgermeister Ludwig Biller und Gerhard Müller von der Nachbarschaftshilfe vereinbarten ein Treffen für nächste Woche. Eine junge Studentin benötigt einen Laptop oder PC.














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