Bei der Kinderchristfeier in der katholischen Kirche in Kaltenbrunn bezeichnete Pfarrer Varghese Puthenchira das Jesuskind als größtes Geschenk für alle Menschen. Weil der Engel bei der Generalprobe für das Krippenspiel fehlte, wollten alle 18 Kinder am Heiligen Abend nicht mitmachen. Den Hintergrund für den „Spielboykott“ fand Regisseurin Amelie Wagner erst durch Nachfragen heraus. Nach längerer Suche wurde der Engel gefunden. „Meine Flügel sind kaputt, deshalb konnte ich nicht mitspielen“, erklärte er. Darauf die Regisseurin: „Gottes Engel brauchen keine Flügel. Sie kommen überall an und tauchen auf, wo man sie braucht.“
Tenorsolist Hans Liedl begleitete die Szenen. In der nahezu ebenso gut besuchten Christmette um 22 Uhr stellte Pater Prince Kalarimuryil die Frage „Warum wir Weihnachten feiern?“ in den Mittelpunkt. „Jesus gibt uns Orientierung, Wärme in unseren kalten Beziehungen und auch Lebensfreude. Er ist unser Weg zu Gott“ betonte der Vikar. Der siebenköpfige Männerchor sang die „Christkindlmess“ von Adolf Eichenseer und das „Transeamus usque Bethlehem“.
„Die Geburt Jesu beinhaltet die Hoffnung auf eine bessere Welt, in welcher böse Menschen keine Macht haben. Durch unser Beisammensein und unsere Begegnungen mit Gott gehen wir als glückliche Menschen nach Hause.“ Dies gab Pfarrer Matthias Weih den vielen Besuchern der Familien-Christvesper in der evangelischen St.-Martins-Kirche mit auf den Weg.
Unter der Regie von Johanna Malzer präsentierten zehn Kinder, darunter die drei Konfirmanden, ein modernes Krippenspiel. Der kleine Hirtenjunge Benjamin blieb zunächst zurück, weil er so klein war. Später ging er dann alleine los und traf den Wind, der ihn stark machte, die Christrose, die er als Geschenk mitnahm und den Stern, der ihm den Weg zum Kind in der Krippe zeigte. Der Posaunenchor unter Leitung von Katrin Seidl übernahm die festliche Ausgestaltung.














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