Neue Beschallungsanlage auf dem Simultanfriedhof

Bei Beerdigungen und Totengedenken gab es zuweilen Misstöne. Doch technischen Probleme, die mit tragbaren Lautsprechern immer wieder aufgetaucht sind, gehören der Vergangenheit an. Dabei leisten viele ihren Beitrag.

Die neue Anlage verspricht den richtigen Ton bei Totengedenken
von Siegfried BockProfil

Bereits 2019 beauftragte der Simultan-Friedhofsausschuss die Firma BTH Beschallungstechnik Friedrich Hofbauer aus Lappersdorf mit der Konzeption und Installation einer neuen Lautsprecheranlage.Viele haben ihren Beitrag geleistet zur Verwirklichung einer Beschallungsanlage im Friedhof.

Zwei Lautsprecher an der Trauerhalle sowie eine Schallampel am Rand in der Mitte des Friedhofs sorgen nun für eine gute Verständlichkeit der gesprochenen Worte im gesamten Areal. Im Vorfeld sicherte der Gemeinderat Weiherhammer eine Bezuschussung von zehn Prozent der Kosten zu. Der Bauhof überließ einen ausgedienten Mast der Straßenbeleuchtung für die Konstruktion der Schallampel. Das Bestattungsinstitut Schneider übernahm die Aushebung für das Betonfundament. Mit dem Setzen des Mastes wurde das Baugeschäft Manfred Liedl beauftragt. Reinhard Fichtl spendete das Material für die Stromanschlüsse und für die Verlegung der Kabel.

Anschließend geschah die Vorinstallation in Eigenleistung. „Ohne diese wäre das Projekt finanziell nicht umsetzbar gewesen“ macht Vorsitzender Pfarrer Matthias Weih deutlich. Er dank deshalb Robert und Fabian Tafelmeyer, Josef Pritzl, Siegfried Liedl, Robert Häusler, Christian Liermann, Robert Koppmann und Klaus Dippl. Ihr Einsatz ermöglichte die Montage der Lautsprecher sowie der Verstärker- und Funkmikrofonanlage innerhalb eines Tages. Pfarrer Weih sagt auch allen „Vergelt`s Gott!“, die durch Einlagen und Spenden die Friedhofsarbeit unterstützen.

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