Städtebauförderung: 2020 soll es losgehen

Der Gemeinderat macht gemeinsam einen Schritt weiter bei der Städtebauförderung. Im nächsten Jahr soll es losgehen. Doch im Gremium tauchen Fragen auf.

von Siegfried BockProfil

Einstimmig hat der Gemeinderat Weiherhammer am Mittwoch die Bedarfsmitteilung für die Städtebauförderung befürwortet. Die förderfähigen Kosten betragen 171000 Euro. Davon entfallen auf die Planung 17000 Euro, auf vorbereitende Maßnahmen und die Umsetzung der Neugestaltung von Barbara- mit Friedhofstraße und Kinderhaus-Umfeld 70000 Euro. 76000 Euro sind für Planung und Durchführung im Bereich Kirchstraße mit Kirchplatz, 8000 Euro für die Beschilderung des Industrie-Wanderwegs angesetzt. „Die Ausschreibung erfolgt noch heuer, damit 2020 endlich begonnen werden kann“ sagte amtierender Bürgermeister Herbert Rudolph.

SPD-Fraktionssprecher Rainer Vater vermisste die Planungskosten für die marode Röthenbachstraße und bat, diese in das Städtebauförderprogramm aufzunehmen. Christian Biller (parteilos) fand es ungeschickt, wenn Kirch- und Röthenbachstraße später saniert werden, nachdem jetzt alles offenliege. „Gehört der Kirchplatz der Gemeinde?“, wollte Wolfgang Braun (SPD) wissen. Rudolph verneinte dies. Hier seien noch Gespräche zu führen, fügte dritter Bürgermeister Severin Hirmer (CSU) hinzu. Rudolph versprach eine Prüfung wegen städtebaulicher Förderung.

Lärm auf Pflaster

Johanna Krauß (SPD) verwies auf die am 11. August ausgelaufene Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und Sicherung der Gehbahnen. Eine Verlängerung oder Modifizierung werde geprüft, erläuterte der Sitzungsleiter. Vater sprach von einer an einigen Stellen schlechten Sanierung von Rissen in der Blüten- und Wiesenstraße. „Da wird viel Geld eingesetzt. Wer kontrolliert das?“ Ferner beantragte Vater aufgrund Anwohner-Beschwerden wegen Lärmbelästigung den Austausch der großen Pflasterflächen in der Linden- und Sulzbacher Straße im Zuge der Hubertus-Straßensanierung.

Beim Entladen von Material eines Unternehmens werde die Straße nach Trippach blockiert, monierte Christian Biller. Er erkundigte sich ferner nach der noch fehlenden Einzäunung an der Waldseite des Überlaufbeckens am Bahnhof. Rudolph sicherte eine Überprüfung zu. Lob verteilte schließlich Thomas Schönberger (CSU) an die Firma Hans Braun und den Bauhof für die Säuberung des Lindenbachs. Gleichwohl sollten die Anlieger aber künftig vorher informiert werden.

Wahlleiter bestellt

Einig war sich das Gremium auch bei der Bestellung von Claus Hellbach als Gemeindewahlleiter und von Martin Beyer als Stellvertreter für die Kommunalwahl 2020. Rudolph gab Termine bekannt: Die Gedenkfeiern für die Opfer der Kriege finden am 10. November in Kaltenbrunn und am 16. November in Weiherhammer statt. Bürgerversammlung ist in Weiherhammer am 18. Dezember. Ortsteilversammlungen: 15. Januar 2020 in Kaltenbrunn, 22. Januar in Trippach, 29. Januar in Dürnast.

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