Wallfahrt nach Gößweinstein

Auch die Fußwallfahrt nach Gößweinstein steht unter den Vorzeichen der Corona-Krise. Weil diese aber sogar in Kriegszeiten stattfand, fühlte sich Georg Tafelmeyer der Tradition und einem Gelübde aus der Zeit der Pest verpflichtet.

Pilgerführer Georg Tafelmeyer (links) mit Sohn Georg Leo und Pater Prince.
von Siegfried BockProfil

Es galt, die Anliegen der Pfarrei St. Martin vor die Heiligste Dreifaltigkeit zu tragen. Zusammen mit seinem Sohn Georg Leo, Pater Prince, dem von Tochter Barbara gesteuerten Begleitfahrzeug sowie den Gebrüdern Bernhard und Hermann Neubauer ging es am Samstag um 6 Uhr mit dem Pilgersegen nach Pegnitz und von dort durch die Fränkische Schweiz. Nach einer Andachtspause in Pottenstein erreichte die Gruppe die Basilika in Gößweinstein. Dort zelebrierte Pater Prince nach dem Kreuzweg abends den Wallfahrtsgottesdienst.

Am Pfingstsonntag trat die kleine Gruppe den Rückweg an. Müde aber sehr erleichtert erreichte diese nach einer Pause in Elbersberg die Pegnitzer Marienkirche. Nach Gebet und Lied ging es zurück nach Kaltenbrunn. In der Pfarrkirche wurden die Pilger von Pater Prince und einigen Gläubigen empfangen, bevor dieser den eucharistischen Schlusssegen spendete. „In der Sonne schwitzten, im Schatten froren wir. Die Einhaltung des Abstands und der starke Wind machten gemeinsames Beten unmöglich. So pilgerten wir meist schweigend hintereinander und konnten unseren Gedanken nachhängen. Dies machte die Wallfahrt zu einem intensiven Erlebnis“, berichtet Pilgerführer Georg Tafelmeyer.

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