Karmensölden bei Amberg
27.07.2021 - 11:33 Uhr

Welttag für Großeltern und Senioren gefeiert

Im Zeichen des neuen "Welttags für Großeltern und Senioren", den Papst Franziskus eingeführt hat, feierte Karmensölden am Sonntag Patrozinium. Und auch in St. Michael Poppenricht gab es zum Welttag einen besonderen Gottesdienst.

Pater Clemens vor der Kapelle in Karmensölden. Bild:  Franz Weiß /exb
Pater Clemens vor der Kapelle in Karmensölden.

Papst Franziskus hat einen „Welttag für Großeltern und Senioren“ eingeführt, der in diesem Jahr zum ersten Mal begangen wurde und künftig immer am vierten Sonntag im Juli gefeiert wird. Dieser Termin ist nicht zufällig um den 26. Juli gewählt: An diesem Tag gedenkt die Kirche der heiligen Anna und Joachim, der Großeltern Jesu und Eltern Mariens. Die Dorfgemeinschaft Karmensölden feierte passend dazu am Sonntag das Patrozinium ihrer Dorfkapelle. Zahlreiche Gläubige versammelten sich vor der Kapelle zur Messe, die Pater Clemens vom Mariahilfberg in Urlaubsvertretung für Pfarrer Dominik Mitterer zelebrierte.

In seiner Predigt erinnerte Pater Clemens daran, dass gerade die Großeltern eine wichtige Rolle in der Glaubenserziehung der Enkel spielen. Die Ammerthaler Blaskapelle sorgte für einen stimmungsvollen Rahmen. Das große weltliche Dorffest im Anschluss an den Gottesdienst konnte coronabedingt auch in diesem Jahr nicht gefeiert werden.

Der Sonntagabend war in Poppenricht, das mit Kamrensölden über die Pfarrei verbunden ist, besonders den Enkeln mit ihren Großeltern gewidmet. Mit Picknickdecken und Stühlen füllten sie die Kirchenwiese und feierten mit Gemeindereferentin Regina Probst eine Andacht. Die Enkel durften ihren Omas und Opas ein Andachtsbild mit der heiligen „Anna selbdritt“ aus der Karmensöldener Dorfkapelle schenken. Sie selbst konnten nach der Andacht noch auf Schatzsuche gehen.

Der Seniorenkreis organisierte passend zum neuen Welttag ein Treffen und lud zu einer Andacht in die Frohnberger Wallfahrtskirche. Die Seniorenbeauftragen Sylvia Schwarz und Annemarie Pirkel luden danach zum Beisammensein in die Bergwirtschaft ein.

Martha Hauer trug mit ihrer Enkelin Heidi Biegerl einen Impulstext „Die kleine und die große Hand“ vor, in dem beide Hände bitten, immer füreinander da zu sein. Bild: Hans Biegerl /exb
Martha Hauer trug mit ihrer Enkelin Heidi Biegerl einen Impulstext „Die kleine und die große Hand“ vor, in dem beide Hände bitten, immer füreinander da zu sein.
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