01.07.2019 - 12:23 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Alle Stimmen für Kugler

Aufbruchstimmung herrschte in der Mitgliederversammlung der Freien Wähler der Gemeinde Kastl. Sie bestimmten Vorsitzenden Dominik Kugler einstimmig und mit großem Beifall zum Bürgermeisterkandidaten.

Sein Stellvertreter Walter Zimmermann (rechts) gratuliert Vorsitzendem Dominik Kugler zur Nominierung als Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler.
von Externer BeitragProfil

Die Freien Wähler gehen damit auch 2020 wieder mit einem eigenen Kandidaten ins Rennen. "Dominik Kugler ist ehrgeizig, belastbar und dynamisch", zählte zweiter Vorsitzender Walter Zimmermann auf, als er im Sportheim Dominik Kugler als Bürgermeisterkandidat vorschlug. Auch der Sprecher der Freien Wähler im Gemeinderat, Gerhard Dobmeier, schloss sich laut einer Pressemitteilung diesem Vorschlag an. "Dominik Kugler zeichnet aus, dass er bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und neue Ideen zu entwickeln."

Seit 2017 lenkt er die Geschicke des Vereins, zunächst als stellvertretender Vorsitzender, seit Februar diesen Jahres als Vorsitzender. Bereits bei seinen Kandidaturen 2014 für den Gemeinderat und Kreistag konnte er achtbare Ergebnisse erzielen. Seine Einsatzbereitschaft zeigt er durch sein Ehrenamt bei der Feuerwehr in Kastl. Dort betreut er den Bereich der Jugendfeuerwehr und kümmert sich um den Nachwuchs der Brandschützer. Der gelernte Handelsfachwirt, der derzeit als Automobilkaufmann arbeitet, ist gerade dabei, sein berufsbegleitendes Studium im Bereich Betriebswirtschaft abzuschließen.

Kugler dankte für das ausgesprochene Vertrauen. "Ich möchte alle Bürger in der Gemeinde einbinden. Mit der Schuldenfreiheit verfügt man über eine Ausgangsbasis, um die uns viele andere Gemeinden beneiden. Allerdings darf man sich nicht damit begnügen, nur die Erfolge der Vergangenheit zu verwalten." Neben anderen Aspekten sehe er drei Hauptziele. Es gelte, im Bereich Klima- und Naturschutz die Natur für folgende Generationen zu erhalten. Für junge Leute, insbesondere Familien, müsse ausreichend Wohnraum geschaffen werden, auch zur Miete. Zudem erfasse der allgemeine Trend der Digitalisierung auch das kommunale Leben. Diese Entwicklung müsse mitgestaltet werden, etwa durch die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, ohne dabei Bürger auszuschließen.

Der designierte Bürgermeisterkandidat bat um Unterstützung für die anstehenden Kommunalwahlen. Er kündigte an, dass die offizielle Nominierung, auch der Kandidaten für den Gemeinderat, in einer Versammlung im Herbst erfolgen soll.

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