Kastl bei Kemnath
20.08.2019 - 16:39 Uhr

Arztstandort gesichert

Die Freien Wähler Kastl besuchen Dr. Roland Vogel in dessen Praxis. Und erfahren, wie es damit weitergeht, wenn der Mediziner in Ruhestand geht.

Der Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler Kastl Dominik Kugler im Gespräch mit Dr. Roland Vogel. Mit anwesend bei dem Gespräch waren der 2. Vorsitzende der Freien Wähler Walter Zimmermann, Markus Kaufmann und Gemeinderat Michael Kraus (nicht im Bild). Bild: exb
Der Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler Kastl Dominik Kugler im Gespräch mit Dr. Roland Vogel. Mit anwesend bei dem Gespräch waren der 2. Vorsitzende der Freien Wähler Walter Zimmermann, Markus Kaufmann und Gemeinderat Michael Kraus (nicht im Bild).

Zu einem informellen Gespräch trafen sich der Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler, Dominik Kugler, und Dr. Roland Vogel in dessen Arztpraxis in Kastl. Vogel praktiziert seit nunmehr fünf Jahren als Nachfolger von Dr. Becker in Kastl. Dominik Kugler wollte wissen, wie die Erfahrungen des Arztes während dieser Zeit sind. Der Mediziner sei anfangs überrascht über die Resonanz der Kastler Bevölkerung gewesen. „Ich dachte, die rennen mir die Tür ein. Aber dem war nicht so."

„Ohne den Kredit der Gemeinde, der übrigens mittlerweile zurückbezahlt ist, und einer Förderung der bayerischen Staatsregierung hätte ich die Anfangsphase finanziell nicht überstanden“, erklärte Vogel. Auch heute, nach fünf Jahren, komme nur ein geschätztes Drittel der Patienten aus Kastl, dafür aber sehr viele aus der näheren und sogar weiteren Umgebung. Dr. Vogel ist neben seiner Hausarzttätigkeit auch als Notarzt und als Oberarzt im Krankenhaus Vohenstrauß tätig. Dies bringe viele Vorteile auch für die Patienten seiner Praxis. „Man ist im Gespräch mit Kollegen, bleibt über die neuesten Techniken und Erkenntnisse am Laufenden“, erklärte der Arzt. Hinzu kämen die guten Beziehungen. Oft genüge ein Anruf, um in kürzester Zeit einen Termin für einen Patienten zu bekommen, der sonst monatelang darauf warten müsste. Auf die Frage von Dominik Kugler, wie es denn mit der Praxis weitergehe, wenn der Arzt altersbedingt in einigen Jahren aufhören müsse, konnte dieser beruhigen: Er sei in Verhandlung mit einer Ärztin, die 2022 ihre Facharztprüfung mache. Diese sei, eventuell mit einer Kollegin, an der Übernahme der Praxis interessiert. Kugler gab sich zuversichtlich, dass auch ein künftiger Gemeinderat wieder bereit sein werde, die Ärztin mit einer Anschubfinanzierung zu unterstützen, falls notwendig.

 
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