13.10.2020 - 10:58 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Bunt wie Gottes Regenbogen

Neun Kinder mussten in Kastl monatelang warten, bis es endlich möglich war, die Erstkommunion in der Kirche zu feiern. Mehr als ein Jahr lang wurden sie auf diesen Festtag hingeführt.

Pfarrer Heribert Stretz (Dritter von links) stellte sich nach dem Festgottesdienst mit den Kommunionkindern zum Erinnerungsfoto auf: (von links) Philipp Poisel, Benjamin Kamm, Pfarrer Heribert Stretz, Catherine Kellner, Elisa Bodner, Ministrantin Sofia Schmidt, Jack Lynch, Lucas Raps, Ministrantin Lena Slama, Johanna Kopp, Kreuzträger Peter Sieber, Bastian Slama und Hannah Sieber.
von C. & W. RupprechtProfil

Mit Erstellung eines Hygienekonzeptes zum Schutz aller Beteiligten und Familien vor Corona konnte nun der Festtag stattfinden. Unter dem Motto "Das Leben ist bunt wie Gottes Regenbogen" haben die Erstkommunionkinder Gott in den regelmäßigen Vorbereitungstreffen immer besser kennengelernt.

Am Sonntag erneuerten sie schließlich den Bund, den Eltern und Paten an der Taufe stellvertretend für sie geschlossen hatten und durften zum ersten Mal an der heiligen Kommunion teilnehmen. Als sichtbares Zeichen dafür zeigten die Kommunionkerzen einen Regenbogen. Pfarrer Heribert Stretz verwies auf die aufregende und bunte Zeit, in der sie als Gruppe miteinander und mit Jesus Christus als Freund unterwegs waren.

Die Kommunionkinder selbst erklärten, dass sie eine bunte Gemeinde kennengelernt haben. Auch baten sie Gott, dass es gelingen möge, sich gegenseitig anzunehmen, "so wie wir sind" mit alle den bunten Facetten. Sie baten zudem um die Weisheit, sich gegenseitig zu Hilfe zu kommen und den Bogen zwischen den Menschen als Verbindung zu spannen.

In ihrem Predigtspiel stellten die neun Mädchen und Buben einen Streit der Farben dar. Jede stellte ihre einzigartige Wirkung heraus. Erst der Regen brachte die Farben zur Vernunft - und als Zeichen des Friedens und der Hoffnung entstand ein Regenbogen, der nur in Zusammenarbeit aller Farben existieren konnte. "Genauso unterschiedlich und bedeutsam ist jeder von uns hier für die Gemeinschaft und unsere Mitmenschen", führte Pfarrer Stretz aus.

Das Lied "Ich bin getauft auf deinen Namen" leitete die Erneuerung des Taufversprechens ein. In den Fürbitten baten die Kinder, wie ein leuchtender Regenbogen in dieser Welt und in der Kirche sein zu dürfen. Anschließend erbaten stellvertretend eine Mutter, eine Patin und eine Großmutter Gottes Schutz für die Kinder und eine gute Atmosphäre in den Familien.

Die Austeilung der heiligen Kommunion wurde, wie der ganze Gottesdienst, vom Chor Laudate mit feierlichen Liedern ausgeschmückt. Daran schloss sich eine Meditation an, in der überlegt wurde, was die kleine Hand alles empfangen darf und was die große Hand gerne gibt.

Roland Bodner vom Pfarrgemeinderat bedankte sich bei Karin Sieber und Kerstin Slama für die monatelange Betreuung und Vorbereitung der Kommunionkinder. Nach einem gemeinsamen Erinnerungsfoto wurden die Kommunionkinder und ihre Familien in den Festtag entlassen.

Pfarrer Heribert Stretz (Dritter von links) stellte sich nach dem Festgottesdienst mit den Kommunionkindern zum Erinnerungsfoto auf: (von links) Philipp Paisel, Benjamin Kamm, Pfarrer Heribert Stretz, Catherine Kellner, Elisa Bodner, Ministrantin Sofia Schmidt, Jack Lynch, Lucas Raps, Ministrantin Lena Slama, Johanna Kopp, Kreuzträger Peter Sieber, Bastian Slama und Hannah Sieber.
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