Vorausgegangen war der Entscheidung pro Energiemonitor ein dementsprechender Antrag der Fraktion der Freien Wähler in einer der letzten Sitzungen. Die Daten des Energiemonitors, so Bürgermeister Hans Walter, würden es erlauben, die erzielte Energieautarkie sowie den Grad der regenerativen Energieerzeugung kontinuierlich zu ermitteln. Dies ermögliche, gezielte Maßnahmen zur Umsetzung der lokalen Energiewende abzuleiten.
An Daten werden - online - dargestellt die lokale Erzeugung von Elektrizität nach regenerativen Erzeugungsarten, der lokale Verbrauch von Elektrizität nach Kundensegmenten, die Einspeisung in das Stromnetz und der Bezug aus dem Stromnetz, der errechnete Autarkiegrad sowie der Anteil regenerativer Energien. Außerdem werden die Erzeugungs- und Verbrauchsdaten als Einviertelstundenwerte in Kilowattstunden dargestellt.
Die Kosten für die ersten drei Monate liegen bei 99 Euro, anschließend bei 175 Euro pro Monat. Für das erste Jahr fallen Betriebskosten in Höhe von 1872 Euro an, danach entstehen gegebenenfalls Jahreskosten in Höhe von 2100 Euro. Der Vertrag kann jeweils zum Quartalsende gekündigt werden.
Bürgermeister Hans Walter informierte über weitergeleitete Bauanträge: Ein Ehepaar plant in Wolframshof die Sanierung seines Wohngebäudes sowie den Anbau einer Treppenanlage. Im Heckenring soll ein Einfamilienwohnhaus mit Carport entstehen. Ebenfalls dort soll ein Wohnhaus mit Einliegerwohnung und Doppelgarage gebaut werden.
Bürgermeister Walter nutzte die Sitzung, um sich bei allen Vereinen und Organisationen für die Planung und Durchführung verschiedener Aktionen im gemeindlichen Ferienprogramm zu bedanken. Sein besonderer Dank galt hier auch den drei gemeindlichen Beauftragten für Kinder, Jugendliche und Familie. "Ich denke, darauf lässt sich auf jeden Fall aufbauen und ich freue mich auf die künftigen Aktionen", sagte Walter.
Wegen Corona fährt derzeit kein Bus für Kindergartenkinder
Bürgermeister Hans Walter informierte die Gemeinderäte, dass zur Beförderung der Kindergartenkinder bis auf Weiteres kein Bus eingesetzt werde. Aufgrund der Pandemie-Situation könne eine Lockerung der derzeit gültigen Hygieneregeln nicht vorgenommen werden. Für die Benutzung der Mehrzweckhalle für den Vereinssport sei ein Hygienekonzept erstellt und mit allen Verantwortlichen des Sportvereins sowie mit der Volkshochschule kommuniziert worden.
Die Mutter-Kind-Gruppe, die sich bisher in einem Gruppenraum der Grundschule getroffen hatte, zieht vorerst um: Sie trifft sich nun jeweils Donnerstagvormittag im Schulungsraum der Feuerwehr Kastl. Walter appellierte an die Bevölkerung, Hecken, Sträucher und Äste, die auf die öffentlichen Straßen und Wege hineinragen, wieder auf eine passende Länge zurückzuschneiden. Notfalls werde man die jeweiligen Grundstücksbesitzer gezielt und aktiv ansprechen.















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