In Kastl machten sich am Freitagabend zahlreiche Gläubige zu Fuß auf den Weg nach Gößweinstein in der Fränkischen Schweiz. 27 Gläubige baten in der historischen Ortskirche St. Margareta um den Pilgersegen. Zahlreiche Familienangehörige begleiteten sie dabei.
Pfarrer Heribert Stretz stellte in seiner Ansprache das Vertrauen zu Gott hervor. "Zu Dir, Herr, erheben wir die Seele im Vertrauen", sang er mit der Gemeinde. "Schon in der Bibel steht im 121. Psalm ,Zum Hause des Herren wollen wir pilgern!'", begann er seine Ansprache. Bereits damals mussten Menschen Gott vertrauen und durften seine Fürsorge und seinen Segen erfahren. So bei der Durchquerung des Meeres mit Mose und auch in der Weihnachtsgeschichte, als sich die Heiligen Drei Könige auf den Weg machten.
Stretz wies darauf hin, dass dieser Pilgergang eine Erneuerung auf dem Weg beinhalte, eine Erneuerung von Vertrauen, Liebe und Hoffnung. Der Geistliche dankte Frieda Zeitler und ihrem Vorbereitungsteam sowie allen Helfern, damit die Wallfahrt wieder gelingen könne.
Mit dem Lied "Großer Gott wir loben Dich!" verließen die Gläubigen die Kirche und zogen, geschmückt mit ihren orangen Halstüchern, aus dem Gotteshaus. Dabei hatte wohl jeder Pilger sein persönliches Ziel.
Die erste sehr wohltuende Erfahrung durfte die Wandergruppe noch im Ort machen. Zahlreiche Bürger hatten entlang des Weges Kerzengläser aufgestellt und warteten zum Abschied am Straßenrand. Begleitet von den Feuerwehren Kastl und Löschwitz/Kaibitz sowie von einem Team des BRK Kemnath, liefen die Pilger an diesem lauen Sommerabend unter der Führung von Wallfahrtsleiterin Frieda Zeitler in die Dämmerung hinein. Unterwegs wuchs die Gruppe auf 35 Personen an.


















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.