15.03.2020 - 19:46 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Hans Walter siegt in Kastl

CSU-Kandidat liegt in der Gemeinde Kastl bei Kemnath (Landkreis Tirschenreuth) mit 62,47 Prozent der Stimmen vorne.

Hans Walter (links) wird künftig Bürgermeister der Gemeinde Kastl. Er setzte sich gegenüber Dominik Kugler mit über 62 Prozent der Stimmen durch.
von Holger Stiegler (STG)Profil

Hans Walter steht künftig an der Spitze der Gemeinde Kastl: Der CSU-Bewerber und bisherige Fraktionssprecher im Gemeinderat wurde mit 62,47 Prozent (566 Stimmen) zum neuen Ersten Bürgermeister gewählt. Er folgt damit auf Josef Etterer (CSU), der aus Altersgründen nicht mehr kandidiert hat.

Dominik Kugler von den Freien Wählern erreichte 36,31 Prozent (329 Stimmen), elf Stimmen waren ungültig. Von den insgesamt 1138 Wahlberechtigten hatten 906 ihre Stimme abgegeben.

Gegen 18.20 Uhr konnte Walleiterin Christine Lober in der Pausenhalle der Grundschule das Ergebnis verkünden. Erste Gratulanten waren der amtierende Bürgermeister Josef Etterer sowie Mitbewerber Dominik Kugler. "Ich bin überglücklich", sagte der künftige Bürgermeister Hans Walter nach Bekanntgabe des Ergebnisses. Besonders freute er sich über die hohe Wahlbeteiligung auch in schwierigen Zeiten. In Kastl habe man in den vergangenen Wochen einen fairen Wahlkampf erlebt, in der nicht unter die Gürtellinie geschossen wurde und der sachlich verlaufen sei. "Die Wählerinnen und Wähler konnten zwischen zwei Bewerbern entscheiden und hatten damit eine echte Wahl", sagte Walter. Er freue sich jetzt auf die Zusammenarbeit mit dem neugewählten Gremium und den neuen Mitgliedern des Gemeinderats. "Wir haben viel zu tun, aber jetzt gilt es erst einmal die Herausforderungen der kommenden Wochen zu meistern", sagt Walter mit Blick auf die aktuelle Coronavirus-Pandemie.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nahm Dominik Kugler das Ergebnis zur Kenntnis. "Wenn man kandidiert, möchte man natürlich auch gewinnen", erklärt Kugler. Ihm ist jedoch klar, dass er ein absoluter Neuling sei und bisher noch nicht im Gemeinderat vertreten war. "Von daher sind die gut 36 Prozent der Stimmen schon ein sehr erfreuliches Ergebnis", sagt er.

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