Kastl bei Kemnath
15.11.2019 - 10:11 Uhr

Mit innerörtlichen Problemen beschäftigen

Der Gemeinderat Kastl bei Kemnath beantragt das Städtebauförderung für 2020.

Nachdem zum Ende dieses Jahres die 2015 in Anspruch genommene Städtbauförderung für die Kommune ausläuft, stellte der Gemeinderat in seiner Novembersitzung die Weichen für die Zukunft. Auf einstimmigen Beschluss soll die Aufnahme in das Bayerische Städtebauförderungsprogramm für 2020 beantragt werden. Stichtag für die Mittelanforderung ist der 1. Dezember.

Neue Messstelle

Nach den Worten von Bürgermeister Josef Etterer müsse man sich mit der innerörtlichen Problematik befassen, insbesondere welche Projekte angegangen werden sollten. Daher gelte es im Zusammenhang mit der Beantragung zur Aufnahme in das Bayerische Städtebauförderungsprogramm bis 2023, dass die Kommune noch ein Programm erarbeiten müsse.

Christine Lober wurde von der Verwaltung als Gemeindewahlleiter für die Kommunalwahl am 15. März kommenden Jahres und zudem für eine mögliche Stichwahl am 29. März vorgeschlagen. Über einen stellvertretenden Gemeindewahlleiter wurde keine Entscheidung getroffen. Dessen Bestellung sei in der Dezembersitzung noch möglich, sagte der Rathauschef.

Auf Nachfrage aus der Bevölkerung, warum am Tiefbrunnen nochmals eine Bohrung vorgenommen wurde, erläuterte das Gemeindeoberhaupt die Hintergründe und verwies darauf, dass eine neue Messstelle geschaffen werden musste. In diesem Zusammenhang informierte Etterer über eine entnommene Wasserprobe mit positivem Ergebnis: Die Trinkwasseruntersuchung ergab keine Beanstandungen.

In der aktuellen Viertelstunde regte FW-Fraktionssprecher Gerhard Dobmeier zum einen an, die Internetseiten der Kommune auf dem Laufenden zu halten. Das wurde zugesagt. Zum anderen sollte der Stellplatz der halbrunden Bank um die Linde auf der Grünfläche am Dorfplatz gepflastert werden.

Für Michael Kraus (FW) galt es, darüber nachzudenken, anstelle der halbrunden Sitzgelegenheit eine komplette Rundbank um die Linde aufzustellen.

Gedenken an Klaus Hoven

Zum Sitzungsbeginn erhob sich das Gremium zum Gedenken an den Mitte Oktober verstorbenen Unternehmer und früheren Kommunalpolitiker Klaus Hoven aus Birkhof.

Bürgermeister Etterer erinnerte in seinem Nachruf daran, dass Hoven von 1978 bis 1984 Mitglied des Gemeinderates Kastl war und sich in dieser Zeit stets zum Wohle der Kommune engagierte. In Anerkennung und Würdigung seiner Verdienste wurde Hoven 2008 mit der kommunalen Ehrenmedaille ausgezeichnet.

 
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