Kastl bei Kemnath
13.07.2018 - 12:54 Uhr

Jedenfalls nicht gerade

Steht einmal eine Rund- oder Halbrundbank unter Linde? Der Kastler Gemeinderat legt sich noch nicht endgültig fest.

„Diese Bank passt dort nicht hin“, gibt die Sprecherin der FW-Fraktion, Elisabeth Streng ihr Missfallen zum Ausdruck, auch wenn es nur eine vorübergehende Lösung ist. br
„Diese Bank passt dort nicht hin“, gibt die Sprecherin der FW-Fraktion, Elisabeth Streng ihr Missfallen zum Ausdruck, auch wenn es nur eine vorübergehende Lösung ist.

(br) Eine komplette Rundbank oder doch nur eine halbrunde um die Linde auf der Grünfläche am Dorfplatz? Der Gemeinderat hat seine Entscheidung vertagt, wenngleich sich eine Tendenz für eine halbrunde Sitzgelegenheit abgezeichnet hat. Bürgermeister Josef Etterer wird zu letzteren ein Kostenangebot einholen. Zur jetzt als vorübergehende Lösung aufgestellten Sitzgelegenheit hatte die Sprecherin der FW-Fraktion, Elisabeth Streng, eine klare Meinung: "Diese Bank passt dort nicht hin".

Für die gewünschte Rundbank um die Linde am Dorfplatz hatte Etterer ein Angebot vorgelegen. Demnach sind die Kosten für eine achteckige Variante mit knapp 1000 Euro veranschlagt. Altbürgermeister Bruno Haberkorn (CSU) konnte sich mit einer halbrunden Variante anfreunden, ebenso auch Johann Walter (CSU), nach dessen Worten dies auch schnellst möglichst realisiert werden sollte.

Das Gemeindeoberhaupt zog auch die Verschmutzung der Sitzgelegenheit unter der Linde ins Kalkül und hatte keinen Zweifel daran, dass hier "die Gemeinde Probleme bekommen wird". Nichtsdestotrotz erklärte sich der Rathauschef bereit, ein Angebot für eine Halbrundbank einzuholen. Zudem ist beabsichtigt, dass die hierfür vorgesehene Stellfläche gepflastert werden soll.

Mit Ausnahme der Sitzgruppe am "Lindenplatz" befürwortete das Gremium alle Empfehlungen des Bau- und Umweltausschusses weitestgehend einstimmig. Dazu gehörte das Aufbringen von Fahrbahnmarkierungen im Einmündungsbereich der Donatus- in die Hauptstraße. Gleiches gilt für die Verlängerung der eingebauten Betonrinnsteine (L-Steine) am Fahrbahnrand im Einfahrtsbereich von Unterbruck bis zum gepflasterten Gehweg des Neubaugebietes am Eichenweg. Der Bereich hinter den Rinnsteinen soll mit Humus aufgefüllt und angesät werden. Das gefiel zweiten Bürgermeister Arno Stahl (CSU) weniger, er votierte dagegen. Er favorisierte den Vorschlag von Hans Wopperer (CSU), der statt dem Auffüllen mit Humus ein Verlegen von Rasengittersteinen angeregt hatte.


 
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