08.02.2019 - 11:10 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Die Mischung stimmt

Von einem „durchwachsenen Jahr“ sprechen die Verantwortlichen des Kastler Feuerwehrvereins in der Jahreshauptversammlung. Die Brandschützer selbst sind eine feste Größe im Ort.

Vorsitzender Rudi Schinner gibt einen umfangreichen Rückblick auf die Aktivitäten des Feuerwehrvereins.
von Michael DenzProfil

Von einem „durchwachsenen Jahr“ sprechen die Verantwortlichen des Kastler Feuerwehrvereins in der Jahreshauptversammlung. Die Brandschützer selbst sind eine feste Größe im Ort.

Eine gute Mischung aus aktiven und passiven Mitgliedern weist der Besuch im Schulungsraum des Gerätehauses auf. Besonders freute sich Vorsitzender Rudi Schinner, „dass die Feuerwehrjugend so zahlreich anwesend ist“. Nach einem Totengedenken, besonders für fünf 2018 verstorbene Mitglieder, und dem Protokoll von Schriftführer Roland Bothner ging Schinner auf das Vereinsleben näher ein. Der Feuerwehrverein zähle gesamt 269 Mitglieder. Um die Aktivitäten festzulegen und Organisatorisches zu besprechen waren acht Verwaltungsratssitzungen angesetzt. Zudem besuchten die Floriansjünger etliche Feste von Vereinen im Umkreis, so das Starkbierfest sowie die Feuerwehrfeste in Kulmain, Burkhardsreuth, Unterbruck und Zessau. Auch beteiligten sie sich an Prozessionen in der Pfarreigemeinde.

Im Vorjahr „mussten wir sogar zwei Mal den Maibaum aufstellen“, erinnerte Schinner an den Vorfall in der Freinacht, bei der der am Abend in der Kastler Ortsmitte aufgestellte Frühlingsbote angesägt wurde und dieser aufgrund der Gefahrenlage am darauffolgenden Morgen gefällt werden musste. Daraufhin musste die Wehr einen neuen Baum schlagen und aufstellen. Der Vorstand gratulierte zudem mehreren Mitgliedern zu runden Geburtstagen.

Schinner dankte für die zahlreiche Teilnahme an den Aktivitäten des Vereins. „Wir haben und brauchen eine gute Mischung aus jüngeren und älteren Mitgliedern.“ Kassier Thomas Baumann legte die Finanzen des Vereins offen. Die Kassenprüfer Dominik Kugler und Berthold Baumann bestätigten ihm „eine einwandfreie Kassenführung“.

Bürgermeister Josef Etterer dankte den Verantwortlichen und Helfern für die vielen Aktivitäten, welche die Wehr nicht nur zum Schutz und zur Sicherheit, sondern auch zum Wohle der Bevölkerung und der Ortsgemeinschaft erbringe. „Das Aufstellen des Maibaums und das Abbrennen des Johannisfeuers sind nur einige der wenigen Dinge, welche die Feuerwehr in Eigenregie für die Ortsgemeinschaft leistet. Auch die Absicherung an kirchlichen und weltlichen Festen leistet ihr zu aller Zufriedenheit und nehmt mit Abordnungen daran stattlich teil“, lobte das Gemeindeoberhaupt.

Der Versammlung war ein gemeinsamer Besuch des Vorabendgottesdienst in der Pfarrkirche vorausgegangen..

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