Als erste Maßnahme hat der Markt Kastl dem Freistaat Bayern als Eigentümer der Klosterburg den alten Schulsportplatz samt Wettkampfbahn und die angrenzende Wiese mit über einem halben Hektar Grund verkauft. An dieser Stelle soll die Zufahrt von der Klosterbergstraße zum dort entstehenden Polizeiparkplatz mit rund 150 Stellplätzen entstehen, damit die Studierenden der Fachhochschule und das Lehrpersonal ausreichenden Platz für ihre Autos haben. Dann gehört das alte Schulsportgelände endgültig der Vergangenheit an.
Bürgermeister Stefan Braun teilte dem Gemeinderat erfreut mit, dass der Freistaat den Kastler Kindergartenumbau mit rund 85 Prozent der veranschlagten Bausumme, also 1,67 Millionen Euro, fördert. Damit bleibe beim Markt Kastl ein Anteil, der für den Gemeindehaushalt noch verkraftbar sei.
Zahlreiche Anliegen
Ansonsten standen noch drei Bauanträge auf der Tagesordnung: ein Zweifamilienhaus, eine Lagerhalle und ein Einfamilienhaus im Baugebiet Kastl Süd. Weiterhin hatte ein Bürger eine denkmalrechtliche Erlaubnis beantragt, die er ebenfalls genehmigt bekam. In einem weiteren Punkt stimmte Kastl der Erweiterung der Bio-Gasanlage Lauterhofen Süd an der B 299 in der Eigenschaft als Nachbar zu. Ferner wurde der Auftrag für die Lieferung der Fenster für den Kindergartenumbau an eine Kastler Schreinerei vergeben und die Planung der Dorferneuerung in Pfaffenhofen an ein Amberger Planungsbüro.
Vom Gemeinderat kamen folgende Anliegen: eine selbstschließende Türe am Kastler Friedhofseingang, Hinweisschilder am alten Bahnhof auf vorbeiführende Radwege und Bereitstellung von Müllsäcken durch die Gemeinde für die Windeln von Kindern und Senioren. Stefan Braun versprach, sich um die Wünsche zu kümmern.













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