27.01.2020 - 13:25 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Zehn Themenfelder beackern

Mit einem umfangreichen Themenpaket will der Kastler CSU-Bürgermeisterkandidat Hans Walter mit dem neuen Gemeinderatsgremium nach der Wahl durchstarten. Im Schützenheim präsentierte der 36-Jährige seine Ziele.

In einer engagierten Rede stellte Bürgermeisterkandidat Hans Walter (stehend) seine Ziele vor.
von Autor SOJProfil
Bürgermeisterkandidat Hans Walter erläuterte, wie er die Gemeinde Kastl in die Zukunft führen möchte.

Dabei hat sich Hans Walter einiges vorgenommen, um Kastl weiterhin zu einer der führenden Kommunen in der Region zu machen. Auftrieb hierzu gab zuletzt die Teilnahme am Wettbewerb "Gütesiegel Heimatdorf 2019", bei dem Kastl zu einer der lebenswertesten Kommunen in der Oberpfalz und in Bayern auserwählt wurde.

Die Kommune müsse auf viele neue Fragen zeitgemäße Antworten finden, erklärte Walter. Herausforderung werde sein, als Gemeinde trittsicher und überzeugend den Weg zwischen Tradition und Innovation, zwischen bodenständig und modern zu gehen. "Deshalb brauchen wir in unserem dörflichen Leben Neuerungen, um in Zeiten der Digitalisierung Schritt zu halten. Zugleich dürfen wir unsere Kultur nicht der Globalisierung opfern."

Grundsteine gelegt

Die vergangenen Jahre bezeichnete Walter als grundlegend für die weitere positive Entwicklung der Kommune, für die er zehn Themenfelder definiert hat. Neben neuem Bauland in den Ortsteilen gelte es, mit einem attraktiven Kinderhaus, moderner Grundschule und aktiver Jugendförderung den Ansprüchen an eine lebenswerte Gemeinde gerecht zu werden. Dazu trügen die Unterstützung von Senioren und Sicherstellung der ärztlichen Versorgung bei.

Mit Sanierung und barrierefreiem Ausbau des Rathausgebäudes, zeitgemäßem Bauhof und Ausbau/Sanierung der Straßen wolle er die Infrastruktur in den Mittelpunkt stellen. Die Digitalisierung biete Möglichkeiten für Verwaltung, Schule und andere Bereiche. Eine "Bürgerapp" solle die Kommunikation zwischen Rathaus und Bürger verbessern.

Aktiver Dialog mit OTH

Das Ehrenamt will der Bürgermeisterkandidat stärken und dafür Vereine unterstützen, die Hilfe benötigten. Mit einer Biodiversitätsstrategie, partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Landwirten und mit nachhaltigem Umgang mit der Natur stehe er zur Heimat, die mehr denn je bewahrt werden müsse. Der Mensch brauche Zeit zum Durchatmen. "Unsere Gemeinde hat viele Orte, die neue Kraft bieten." Weiterhin strebt der Redner eine passende Wirtschaftsförderung und einen aktiven Dialog mit der Ostbayerisch-Technischen Hochschule (OTH) an, um attraktive Arbeitsplätze zu schaffen und jungen Leuten eine berufliche Zukunft zu sichern.

Die Herausforderungen, die auf die Gemeinde und auf ihn warten, nehme er gerne an. Durch seine über fünfjährige Tätigkeit im Gemeinderat, durch seine beruflichen Erfahrungen und sein langjähriges Engagement in der CSU sowie in weiteren Vereinen seien ihm die Aufgaben und Themen bestens vertraut. Somit könne er nach der Wahl sofort mit dem Umsetzen der Ziele beginnen. Dank seines Arbeitgebers könne er seine berufliche Tätigkeit deutlich reduzieren und flexibel gestalten. Dadurch könne er jederzeit im Rathaus und bei anderen wichtigen Anlässen vor Ort sein.

Im Vorfeld blickte stellvertretender Bürgermeister Arno Stahl auf die vergangenen sechs Jahre zurück. Anhand einer Präsentation rief er zahlreiche Themen wie die Sanierung der beiden Tiefbrunnen, DSL-Ausbau, Ausweisen und die Vorbereitungsarbeiten zu drei Baugebieten und Sanierung des letzten Teilstücks der Hauptstraße in Erinnerung. Weiterhin habe man im Kindergarten eine dritte Gruppe eingerichtet. Das Schulhaus mit der Mehrzweckhalle und dem Kinderhaus habe ein modernes Blockheizkraftwerk bekommen. Für den Bauhof seien ein neuer Traktor und VW-Bus, für das Kinderhaus ein neuer Bus angeschafft worden.

Alle Ziele 2014 umgesetzt

Die Ziele, die sich die CSU-Fraktion im Wahlprogramm vor sechs Jahren gesetzt habe, seien alle umgesetzt worden, erklärte Stahl. Dies sei mit einem schuldenfreien Haushalt möglich gewesen. Ausdrücklich lobte er hierbei die Anstrengungen von Bürgermeister Josef Etterer und die des gesamten Gemeinderatsgremiums.

Stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Andrea Heining stellte die 24 Kandidaten sowie die 2 Ersatzkandidaten vor. Die Wahl am 15. März werde von einem Generationswechsel geprägt sein. Von den Bewerbern trete fast die Hälfte zum ersten Mal an.

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