Die Teilnehmer brauchten wie beim Sportschießen eine ruhige Hand, um die 80 Zentimeter langen Blasrohre mit Kaliber sieben Millimeter zielsicher zu halten. Hinzu kommt der eigene Blasdruck, den der Aktive dem Schusspfeil im Rohr verleiht. Der Abstand zur Zielscheibe beträgt für Schüler (bis zehn Jahre) fünf Meter und ansonsten sieben Meter. Die Pfeile, mit denen geschossen wird, sehen ähnlich aus wie überdimensionierte Pinnadeln. Sie bestehen aus Metallspitze und Kunststoffgriffteil, die zusammengesteckt werden. Je länger das Blasrohr, desto schneller und weiter fliegt das Geschoss. Blasrohre mit 120 Zentimeter Länge erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 76 Meter in der Sekunde und haben eine Reichweite bis zu 47 Meter.
Besonders für das Heranführen der Jungschützen, die mit zehn Jahren nur mit Sondergenehmigung und ab 12 Jahren mit der Waffe schießen dürfen, ist diese neue Disziplin besonders geeignet und wird beim ONG ausprobiert. Aber auch den erwachsenen Schützen machte das Blasrohrschießen Spaß. Seit drei Jahren gibt es in dieser Sportart eine Liga-Modus. Wenn genügend Teilnehmer mitmachen, kündigte Gauschützenmeister Wolfgang Weiß eine ONG-Mannschaft an.
Jeder Teilnehmer hatte fünf Schuss auf Probe. 20 gingen in die Wertung. In der Jugendklasse siegte Felicia Krauß mit 74 Ringen. In der Wertung der offenen Klasse der Erwachsenen hatten zwei Teilnehmer 141 Ringe und im Stechen setzte sich Katharina Glaser mit 78 Ringen gegen Norbert Schwarz mit 73 Ringen durch. Als Preise für die Sieger gab es passend zum Wettbewerb Blasrohre.





















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