17.01.2019 - 16:18 Uhr
Kemnath am BuchbergOberpfalz

SV Kemnath, die erste Mannschaft, das Sorgenkind

Einziger Wermutstropfen in der durchaus ansprechenden Bilanz des Jahres 2018 beim SV Kemnath ist das sportliche Tief der ersten Mannschaft.

Johannes Gebert, Tobias Götz, Manuel Rom, Michael Reng, Leo Birner, Andreas Peter, Christian Kumeth, Josef Ruidisch, Manfred Reng, Stefan Fuchs, Max Birner wurden für ihre Spiele geehrt. .Bild links: Otto Bernklau (Betreuer)
von Autor SEBProfil

Das ergaben die Berichte und Rückblenden des Vorsitzenden Johannes Gebert und der Spartenleiter bei der Jahreshauptversammlung. Dort wurden zahlreiche Fußballer geehrt.

Mit dem Preisschafkopf, der Sportheimkirchweih, dem Advent am Buchberg und der Christbaumversteigerung nannte Gebert die wichtigsten gesellschaftlichen Veranstaltungen 2018. Dabei habe die letztgenannte einen außerordentlichen Erlös erbracht, was die hohen Ausgaben bei der Sportplatzbewässerung inigermaßen abgefedert hätte. Den Organisatoren dieser arbeitsintensiven Aktivitäten galt Geberts Lob. Die vielfältigen Angebote der Abteilung Turnen und Tanzen würden von Alt und Jung gut angenommen, ließ Theresia Obermeier wissen.

Hätten 2017 noch 32 SV-Kinder und Jugendliche in verschiedenen Spielgemeinschaften gekickt, so sind es laut Rückschau von Jugendleiter Stefan Lindner nur mehr 22. Erfreulich sei die Zusammenarbeit in den unteren Jugendbereichen mit dem TUS Schnaittenbach, während sich bei den älteren Junioren bisweilen fünf Vereine zusammen tun müssten, um eine Mannschaft stellen zu können.

Spartenleiter und Trainer Max Birner ging kurz auf die Situation der ersten Mannschaft ein, die abgeschlagen das Tabellenende der Kreisliga West ziert. Trotz einer Spielgemeinschaft mit Detag Wernberg II seien keine guten Ergebnisse erzielt worden. Nach realistischer Einschätzung sei der Abstieg kaum zu verhindern. Birner versprach, die Saison anständig beenden zu wollen. Besonderes Lob hatte er für Otto Bernklau, den Betreuer, übrig.

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