04.04.2019 - 16:42 Uhr
KemnathOberpfalz

24 fehlen zum Wettgewinn

Über zweihundert Blutspenderinnen und -spender waren zum Termin nach Kemnath gekommen, darunter 16 Erstspender. Bürgermeister Werner Nickl wird beim nächsten Blutspendetermin die Hände mit anlegen.

von Michael DenzProfil

201 Blutspender hatten sich am Dienstag in der Kemnather Mittelschule bei der BRK-Bereitschaft Kemnath und dem Blutspendedienst gemeldet. Um sie kümmerten sich 17 ehrenamtliche Rotkreuzler der Kemnather Bereitschaft. Wegen des enormen Zuspruchs bei den vorangegangenen Terminen standen diesmal auch mehr Spenderliegen und Ärzte für den Aderlass bereit. Zu langen Wartezeiten kam es deshalb nicht

Von den 201 registrierten Personen "schafften" es 178 auf die 16 Spenderliegen. Wegen jüngst erfolgter Operationen oder Eingriffen, Auslandsaufenthalten oder Nichterreichen des erforderlichen Hämoglobinmesswertes blieb 23 Personen der Pieks mit der Nadel verwehrt. "Es ist schwierig, Erstpender zu gewinnen. Es wurde im Vorfeld viel Werbung gemacht. Bei etlichen Terminen wies der Bürgermeister auf die Blutspende und deren Wichtigkeit hin", berichtete BRK-Bereitschaftsleiterin Kristina Konz. Daher freute sie sich über 16 "Neue".

Bürgermeister Werner Nickl war zur Blutspendeaktion ebenfalls vor Ort. "Ich werde meinen versprochenen Dienst ableisten", kündigte er im Bezug auf seinen Wetteinsatz an. Der Rathauschef hatte mit Konz gewettet, dass er 40 Erstspender zum April-Termin in Kemnath mobilisieren kann. Sollte die Anzahl verfehlt werden, so werde er beim nächsten Spendetermin den Rotkreuzlern unter die Arme greifen. Hätte er gewonnen, hätte die BRK-Bereitschaft einen fachbezogenen Ersthelferkurs für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung abgehalten. Nach der Blutspende konnten sich die Spender mit warmen Wienern, Käsekrainern, Obst und Kuchen sowie Getränken stärken. Auch konnten sie als kleines Geschenk die Notfalldose, Accessoires für Haushalt und Freizeit mitnehmen und Punkte fürs Kino oder Sibyllenbad sammeln.

Insgesamt neun Ehrennadeln gab es für treue Spender. Je zwei für den 3., 10. und 25. Aderlass konnten ausgehändigt werden. Je eine gab es für 50, 75 und 100 Mal Blutspenden. "Der SV Waldeck war mit 14 Leuten zur Blutspende gekommen. Darunter waren viele Erstspender, und die erste Mannschaft war komplett vertreten", wusste Konz. Hintergrund

Bis zu sechs Mal im Jahr:

Frauen dürfen vier, Männer sechs Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Die Termin kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Geburtstag bis zum 72. Lebensjahr wahrnehmen. Erstspender können bis zum Alter von 64 Jahren Blut spenden. Dazu mitzubringen ist unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein, bei Mehrfachspendern der Blutspendeausweis.

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