04.10.2019 - 13:31 Uhr
KemnathOberpfalz

Atem Gottes für die Welt

"Gott liebt diese Welt" war das Thema des Familienwortgottesdienstes in der Kemnather Stadtpfarrkirche. Diese Aussage führte Gemeindereferent Jochen Gößl näher aus.

von Josef ZaglmannProfil

"Gott haucht uns Menschen den Atem ein, damit wir leben, aber nicht nur uns, sondern der ganzen Welt" sagte Gemeindereferent Jochen Gößl bei der Einführung. Gott habe die Welt erschaffen, und er liebe sie, ganz besonders die Menschen. Er möchte, dass es uns gut gehe.

Dazu brachten drei Kinder beim Bußakt menschliche Schwächen und Fehler vor Gott. Dabei legten sie symbolische Gegenstände vor den Altar. Ein Prophet sehe sehr genau die Ungerechtigkeit in der Welt und das Leid der Menschen, erklärte Gößl. Er sehe die Welt mit Gottes Augen, weise die Menschen auf Unrecht hin und streite für Gerechtigkeit. Der Prophet sei dann die Stimme Gottes.

Im Lukas-Evangelium wurde das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus erzählt. "Gott gefällt es nicht, wenn Menschen auf Kosten anderer leben", sagte Gößl bei der Auslegung. Ihm gefalle nicht, wenn Menschen arm oder krank sind. Ihm sei es wichtig, dass es allen Menschen gut geht. Gott helfe in schlimmen Zeiten wie Krieg, Unfällen, Krankheiten und Tod. Er wolle aber auch in schönen Augenblicken bei uns sein.

Nach den Fürbitten und einem gemeinsamen Vaterunser-Gebet versammelten sich alle Kinder um den Volksaltar. "So wie die Strahlen der Sonne sich verbreitern, so könnt ihr jetzt wieder zu euren Eltern gehen und den Menschen den Frieden Gottes schenken", forderte Pfarrer Thomas Kraus die Buben und Mädchen nach dem Friedensgruß auf. Als Danklied spielte Birgit Stiegler "Ubi caritas et amor" (Wo die Güte und die Liebe wohnen).

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